Highlights aus dem Asset Management Märkte & Meinungen Helaba Invest Licht im Dickicht
05.03.2025

Licht im Dickicht?

Schon Albert Einstein wusste: “Inmitten von Schwierigkeiten liegen oft die Möglichkeiten“. Zumindest zeigt die bisherige Kursentwicklung an den internationalen Aktienmärkten seit Jahresbeginn, dass mit der konsequenten Abarbeitung der US-Politagenda durch die Trump-Administration nicht nur wirtschaftliche sowie geopolitische Sorgen, sondern auch etliche Konjunkturhoffnungen verbunden sind. Der Dreiklang aus Deregulierung, weniger Staat und mehr Markt scheint die Kaufbereitschaft der Investoren zu beflügeln. Und spätestens seit der Münchener Sicherheitskonferenz dürfte auch dem letzten europäischen Politiker klar geworden sein, dass sich Europa von den USA in vielfältiger Weise emanzipieren muss. Dies gilt nicht nur auf militärischem Gebiet, sondern gerade auch bei der Entwicklung und vor allem dem Einsatz von Zukunftstechnologien. Europa wird mehr investieren müssen. Hierin könnte auch die Erklärung dafür liegen, dass zumindest das lange Ende der Zinskurven trotz Leitzinssenkungen kaum profitieren konnte.

Highlights aus dem Asset Management Märkte & Meinungen Helaba Invest Licht im Dickicht

Mit unserem Basisszenario für das Börsenjahr 2025 Durchs Dickicht fühlen wir uns vor dem Hintergrund der geschilderten Großwetterlage an den Kapitalmärkten nach wie vor bestens unterwegs. Wo genau wir unter den Assetklassen die für ein Dickicht typischen Licht- und Schattenspiele sehen, werden wir in der vorliegenden Ausgabe beleuchten.

Erneut haben wir zwei Sonderthemen für Sie vorbereitet: Zunächst wird Cristiano Gomes einen Erklärungsansatz dafür versuchen zu liefern, wie sich die Hausse am deutschen Aktienmarkt vor dem Hintergrund der strukturellen Wachstumsschwäche der deutschen Volkswirtschaft erklären lässt. In unserem zweiten Themenschwerpunkt geht mein Geschäftsführungskollege Dr. Jürgen Wiedmann im Interview auf die aktuellen Themen und künftigen Herausforderungen am Markt für Asset Servicing-Dienstleistungen ein.

Ich wünsche Ihnen nun eine spannende Lektüre und vor allem ein sicheres Gespür bei Ihren Investmententscheidungen im aktuellen Kapitalmarktdickicht!

Ihr
Olaf Tecklenburg

Wissen entscheidet.

Amprion

Amprion: Ein Investment zwischen Regulierung, Stabilität und Energiewende

Der Ausbau der Stromnetze ist eine Voraussetzung für die Energiewende – und erfordert langfristiges Kapital. Für institutionelle Investoren eröffnet sich damit ein Anlagethema an der Schnittstelle von Energieversorgung und Infrastruktur. Wie eine mittelbare Beteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion strukturiert ist und welche Rolle sie im Portfolio spielen kann, erläutern Ines Weber und Max-Fabian Glöckner im Interview. Für Kreditinstitute gehen sie zudem auf die regulatorische Eigenkapitalunterlegung der gewählten Fondsstruktur ein.

Unter Druck: Wie Energie, Inflation und Verschuldung die Kapitalmärkte beeinflussen

Unter Druck: Wie Energie, Inflation und Verschuldung die Kapitalmärkte beeinflussen – Einladung zum Online-Seminar // 30. September 2026

Hinter uns liegt ein Sommer, der den Kapitalmärkten trotz anhaltender geopolitischer Brandherde – insbesondere des schwelenden Konflikts im Nahen Osten – eine beachtliche Widerstandskraft abverlangt hat. Während die Aktienmärkte in diesem Umfeld neue Allzeithochs ausbildeten und sich auch die Creditmärkte robust zeigten, litten die Zinsmärkte unter erneut aufflammenden Inflationsängsten. Für Auftrieb bei den Renditen sorgten zudem die mangelnde Haushaltsdisziplin der Industrieländer sowie die Sorge vor einer zunehmenden politischen Einflussnahme auf die Fed in den USA. Ebenso erhöhte die durch den neuen Notenbankchef Kevin Warsh proklamierte Abkehr von der klassischen „Forward Guidance“ die geldpolitische Unsicherheit unter institutionellen Anlegern.

Unter Druck: Wie Energie, Inflation und Verschuldung die Kapitalmärkte beeinflussen

Unter Druck: Wie Energie, Inflation und Verschuldung die Kapitalmärkte beeinflussen

Hinter uns liegt ein Sommer, der den Kapitalmärkten trotz anhaltender geopolitischer Brandherde – insbesondere des schwelenden Konflikts im Nahen Osten – eine beachtliche Widerstandskraft abverlangt hat. Während die Aktienmärkte in diesem Umfeld neue Allzeithochs ausbildeten und sich auch die Creditmärkte robust zeigten, litten die Zinsmärkte unter erneut aufflammenden Inflationsängsten. Für Auftrieb bei den Renditen sorgten zudem die mangelnde Haushaltsdisziplin der Industrieländer sowie die Sorge vor einer zunehmenden politischen Einflussnahme auf die Fed in den USA. Ebenso erhöhte die durch den neuen Notenbankchef Kevin Warsh proklamierte Abkehr von der klassischen „Forward Guidance“ die geldpolitische Unsicherheit unter institutionellen Anlegern.