
Dr. Hans-Ulrich Templin ist seit September 2020 Sprecher der Geschäftsführung und verantwortet die Bereiche Strategy (Executive Office, Business Analysis and Projects), Corporate Services (Compliance, Interne Revision, Personal und Recht, Rechnungswesen, Controlling und Verwaltung sowie IT) und Asset Services (Fondsbuchhaltung). Dr. Templin ist seit dem Jahr 2001 bei der Helaba Invest und verantwortete zuvor das Asset Management für liquide Assetklassen. Er baute das Credit Management für Unternehmensanleihen im Investment- und Non-Investmentgrade Bereich bei der Helaba Invest auf und entwickelte ein umfassendes Overlay Management.
Stephan Kloock ist seit April 2026 Mitglied der Geschäftsführung. Als Chief Risk Officer (CRO) verantwortet er die Bereiche Risk & Reporting sowie Technical Operations. Zuvor war Herr Kloock seit 2013 für die Helaba in verschiedenen Führungsfunktionen im Risikomanagement tätig. Diese umfassen unter anderem Zuständigkeiten für das Risikocontrolling und Teile des Kreditrisikomanagements. Seit 2020 verantwortete er als Bereichsleiter die gesamte Marktfolge/CRM. Bevor er zu Helaba wechselte, war er bei der HSH Nordbank und der WestLB Bereichsleiter im Risikomanagement mit Zuständigkeiten für die Marktfolge und das Risikocontrolling.


Dr. Dirk Krupper ist seit April 2020 Mitglied der Geschäftsführung und verantwortet den Geschäftsbereich Alternative Investments. Darüber hinaus ist er gemeinsam mit Olaf Tecklenburg verantwortlich für den Vertrieb sowie das Client & Asset Servicing für illiquide Assetklassen. Bevor er im April 2019 als Hauptabteilungsleiter zur Helaba Invest kam, war er zuvor 10 Jahre in verschiedenen Positionen bei Commerz Real AG, u.a. Leiter Fondscontrolling, Fondsmanager hausInvest und zuletzt Geschäftsführer sowohl der deutschen als auch der luxemburgischen Kapitalverwaltungsgesellschaften tätig.
Olaf Tecklenburg ist seit September 2020 Mitglied der Geschäftsführung und verantwortet den Geschäftsbereich Asset Management. Er ist für die liquiden Assetklassen (Aktien, Anleihen & Credit sowie Multi Asset), das Overlay Management, das Trading Desk sowie für Client Management & Service zuständig. Gemeinsam mit Dr. Dirk Krupper ist er verantwortlich für den Vertrieb. Olaf Tecklenburg ist seit 2002 bei der Gesellschaft tätig und war zuletzt als Hauptabteilungsleiter für das Asset Management Wertpapiere verantwortlich.

Wissen entscheidet.
Faktorbreite statt Faktorwette: Wenn Momentum zum KI-Klumpenrisiko wird
Für institutionelle Aktienportfolios rückt die Faktorallokation wieder stärker in den Fokus. Dabei zählt nicht nur, welche Stilfaktoren attraktiv sind, sondern vor allem, wie sie miteinander kombiniert werden. Momentum profitiert zwar weiterhin von der KI-Dynamik, überschneidet sich in den USA inzwischen jedoch stark mit Mega-Cap-Tech. Damit steigt zugleich das Konzentrationsrisiko: Hohe Bewertungen, steigende Zinsen und die Frage, ob sich die enormen KI-Investitionen tatsächlich auszahlen, machen ausgerechnet die bislang stärksten Marktsegmente anfälliger. Europa bietet dagegen eine breitere Faktorlandschaft. Banken, Industrie, Energie, Infrastruktur und ausgewählte Technologiewerte sorgen für unterschiedliche Renditetreiber; hinzu kommen moderatere Bewertungen. Dies schafft ein günstigeres Umfeld für Value, Dividend Yield und Low Risk.
Gastbeitrag veröffentlicht am 14.10.2026 in IPE D.A.CH
Verzahnte Portfoliostruktur: Warum nicht-börsennotierte Infrastruktur Equity- und Debt-Fonds in ein gemeinsames Mandat gehören
Autobahnen, Funkmasten, Flughäfen oder Stromnetze – Infrastruktur umgibt uns tagtäglich. Klar ist: Ohne eine intakte Infrastruktur würde unsere gesamte Wirtschaft und moderne Gesellschaft schlichtweg aufhören zu funktionieren. Sie bildet das unentbehrliche Fundament für modernen Wohlstand, industrielle Wertschöpfung und das tägliche Zusammenleben. Die Assetklasse Infrastruktur kann in sechs Sektoren, wie z.B. Energie, Erneuerbare Energien, Versorgung, Kommunikation, Transport und soziale Infrastruktur, eingeteilt werden (siehe nachfolgende Abbildung).
Amprion: Ein Investment zwischen Regulierung, Stabilität und Energiewende
Der Ausbau der Stromnetze ist eine Voraussetzung für die Energiewende – und erfordert langfristiges Kapital. Für institutionelle Investoren eröffnet sich damit ein Anlagethema an der Schnittstelle von Energieversorgung und Infrastruktur. Wie eine mittelbare Beteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion strukturiert ist und welche Rolle sie im Portfolio spielen kann, erläutern Ines Weber und Max-Fabian Glöckner im Interview. Für Kreditinstitute gehen sie zudem auf die regulatorische Eigenkapitalunterlegung der gewählten Fondsstruktur ein.