Die Welt, in der wir leben, ist zunehmend geprägt von Klimawandel, Ressourcenknappheit, sozialer Ungleichheit und Fragmentierung. Wir sind uns der Verantwortung als großer Investor und als Teil der Gesellschaft bewusst, deswegen gehen wir die Herausforderung aktiv an.
„Als großer institutioneller Investor sehen wir uns in einer Vorbildfunktion. Diese möchten wir nutzen, um den Dialog mit anderen Marktteilnehmern über die Relevanz der Integration von ESG-Kriterien in Investitionsentscheidungen voranzutreiben.“
Unsere größte Konstante:
Veränderung im Zeitgeist
Die in unserem Sustainable Investment Framework definierten ESG-Kriterien werden systematisch in relevante Governance-, Risiko- und Investmentprozesse einbezogen. Als großer institutioneller Investor nehmen wir unsere Verantwortung ernst und setzen uns für nachhaltiges Wirtschaften ein. Wir fördern die Berücksichtigung von ESG-Kriterien in unseren Geschäfts- und Investmentprozessen. Informationen zur konkreten Einbeziehung von Nachhaltigkeitsaspekten in unsere Investmentprozesse finden Sie in unseren regulatorischen Offenlegungen.

Individuelle Lösungen durch persönliche Beratung
Nicht zuletzt durch die persönliche Betreuung eines jeden Mandates durch einen erfahrenen Portfolio Manager stehen wir für passgenaue Lösungen, die sich auch im aktuellen Kapitalmarktumfeld durch ein ansprechendes Rendite-/ Risikoprofil auszeichnen.
Wissen entscheidet.
Biodiversität als Investmentthema: Engagement im Chemiesektor
Ökonomische Relevanz von Biodiversität im Asset Management am Beispiel der Chemiebranche
Biodiversität als Grundlage wirtschaftlicher Stabilität
Biodiversität, auch biologische Vielfalt genannt, beschreibt die Vielfalt des Lebens auf der Erde. Sie umfasst die Vielfalt von Ökosystemen, die Artenvielfalt sowie die genetische Vielfalt innerhalb einzelner Arten. Diese Ebenen sind eng miteinander verbunden und bilden die Grundlage stabiler und leistungsfähiger Ökosysteme.
Funktionierende Ökosysteme erbringen zentrale Naturleistungen wie sauberes Wasser, fruchtbare Böden, Bestäubung, Klimaregulierung und Luftreinigung. Diese Leistungen sind nicht nur ökologisch bedeutsam, sondern auch wirtschaftlich relevant. Sie ermöglichen Produktion, stabilisieren Lieferketten und sichern langfristige Wertschöpfung. [1]
Der Zustand der Biodiversität verschlechtert sich deutlich. Seit 1970 sind die überwachten Bestände wildlebender Wirbeltiere im Durchschnitt um rund 73 Prozent zurückgegangen, bei Süßwasserarten liegt der Rückgang sogar bei rund 85 Prozent. [2] gleichzeitig stehen zentrale Ökosystemleistungen zunehmend unter Druck. Der Verlust ausgewählter Naturleistungen wie Bestäubung, marine Fischerei und Waldleistungen könnte ab 2030 jährliche globale Wohlstandsverluste von bis zu 2,7 Billionen US-Dollar verursachen. Wesentliche Treiber dieser Entwicklung sind Landnutzungsänderungen, landwirtschaftliche Expansion, Übernutzung natürlicher Ressourcen, Verschmutzung und Klimawandel. [3]
Verzahnte Portfoliostruktur: Warum nicht-börsennotierte Infrastruktur Equity- und Debt-Fonds in ein gemeinsames Mandat gehören
Autobahnen, Funkmasten, Flughäfen oder Stromnetze – Infrastruktur umgibt uns tagtäglich. Klar ist: Ohne eine intakte Infrastruktur würde unsere gesamte Wirtschaft und moderne Gesellschaft schlichtweg aufhören zu funktionieren. Sie bildet das unentbehrliche Fundament für modernen Wohlstand, industrielle Wertschöpfung und das tägliche Zusammenleben. Die Assetklasse Infrastruktur kann in sechs Sektoren, wie z.B. Energie, Erneuerbare Energien, Versorgung, Kommunikation, Transport und soziale Infrastruktur, eingeteilt werden (siehe nachfolgende Abbildung).
Amprion: Ein Investment zwischen Regulierung, Stabilität und Energiewende
Der Ausbau der Stromnetze ist eine Voraussetzung für die Energiewende – und erfordert langfristiges Kapital. Für institutionelle Investoren eröffnet sich damit ein Anlagethema an der Schnittstelle von Energieversorgung und Infrastruktur. Wie eine mittelbare Beteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion strukturiert ist und welche Rolle sie im Portfolio spielen kann, erläutern Ines Weber und Max-Fabian Glöckner im Interview. Für Kreditinstitute gehen sie zudem auf die regulatorische Eigenkapitalunterlegung der gewählten Fondsstruktur ein.