Grüne Transformation
09.09.2025

Transformation finanzieren: Mit Anleiheninvestments den grünen Wandel vorantreiben

Der grüne Strukturwandel der Wirtschaft ist in vollem Gange – und er ist, gemessen an den bisherigen Erfolgen, bemerkenswert verlaufen. Seit 1990 wurden die Treibhausgasemissionen in der EU um nahezu 37% gesenkt. Dies stellt eine beachtliche Leistung dar, wenn man bedenkt, dass die Wirtschaft in diesem Zeitraum im jährlichen Mittel von 1,7% gewachsen ist. Allerdings ist der Großteil der Senkung auf die Stilllegung und Modernisierung ineffizienter und emissionsintensiver Industrieanlagen sowie Kohlekraftwerke in Osteuropa zurückzuführen. In der Folgezeit konnten durch den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien, Effizienzmaßnahmen und gezielte Klimapolitik weitere Fortschritte erreicht werden – vor allem im Stromsektor. Das vorhandene Potenzial ist jedoch mittlerweile weitgehend ausgeschöpft.

Grüne Transformation

Julian Wortmann zeigt, welche Möglichkeiten zur aktvien und wirkungsvollen Gestaltung der Markt für Unternehmensanleihen bietet.

Den vollständigen Artikel, der in der Ausgabe 4/2025 im Absolut Report veröffentlicht wurde, können Sie hier anfordern.

Wissen entscheidet.

Rechenzentren

Rechenzentren: Boom mit Risiken und Nebenwirkungen

Die Digitalisierung verändert Gesellschaft und Wirtschaft in rasantem Tempo – Rechenzentren stehen im Zentrum dieses Wandels. Ihre Anzahl, Größe und strategische Bedeutung nehmen weltweit kontinuierlich zu. Neue technologische Entwicklungen – allen voran der Durchbruch künstlicher Intelligenz – führen zu einer bisher nicht gekannten Nachfrage nach IT-Kapazitäten. Für Investoren weitet sich dadurch ein hochdynamisches Marktsegment mit erheblichem Renditepotenzial entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Digitalisierung weiter aus. Bereits über die letzten Jahre konnten wir ein zunehmendes Interesse an den für die Digitalisierung relevanten Assetklassen (Rechenzentren u. a. Glasfaser- und Breitbandkabelnetze, Unterseekabel und die kabellose Übertragung) beobachten, das sich auch in einer deutlich Zunahme des Anteil am Transaktionsvolumen niederschlug (siehe Abbildung 1). Allerdings entstehen im Zuge dieses Booms auch neue Risiken und Herausforderungen – besonders angesichts der schnellen technologischen Entwicklung, Ressourcenknappheit und des steigenden öffentlichen Drucks in Richtung Nachhaltigkeit.

Deutschland Als Anlageziel Für Investoren V2

Deutschland als Anlageziel für Investoren: Perspektiven und Leistungsfähigkeit im europäischen Vergleich

Deutschland nimmt als größte Volkswirtschaft und industrieller Leistungsträger eine Schlüsselrolle innerhalb der Eurozone ein. Seine wirtschaftliche Entwicklung wirkt sich nicht nur auf die Stabilität des europäischen Währungsraums aus, sondern prägt maßgeblich auch die Perspektiven seiner Nachbarstaaten. Angesichts multipler Herausforderungen, wie geopolitischer Unsicherheit, Strukturwandel in Schlüsselindustrien und Transformationsdruck hin zu nachhaltigem Wachstum, richten institutionelle Anleger ihr Augenmerk zunehmend auf die Bundesrepublik. Zugleich eröffnen EU-weite Initiativen sowie nationale Innovations- und Investitionsprogramme (u.a. das deutsche Fiskalpaket) neue Chancen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Dieser Artikel beleuchtet die aktuelle Leistungsfähigkeit Deutschlands im globalen Kontext, analysiert zentrale Wachstumsperspektiven und -notwendigkeiten, vergleicht relevante Indikatoren mit anderen Euro-Mitgliedsstaaten und beleuchtet die zukünftige Attraktivität Deutschlands aus Sicht von Investoren und institutionellen Anlegern.

Kulinarik: von einfach bis edel - Vielfalt ist garantiert Helaba Invest

Kapitalmarktausblick 2026 – Kulinarik von edel bis einfach

Das aktuelle Börsenjahr steuert seinem Finale entgegen. In Summe lässt sich festhalten, dass unser diesjähriges Basisszenario „Durchs Dickicht“ bisher für die meisten Anlegerinnen und Anleger weitaus mehr Licht- als Schattenspiele aufbot: Die Zinskurven normalisierten sich weiter, die Risikoprämien an den Creditmärkten sanken und die Aktienanlagen haussierten. Lediglich der schwache US-Dollar und die anhaltende Konsolidierung an den internationalen Immobilienmärkten trübten ein wenig die Performancefreude.