24.07.2025

Fondsmanager erstmals mit höchstem Citywire-Rating ausgezeichnet

Die Helaba Invest feiert einen besonderen Erfolg im Fondsmanagement: Erstmals haben die beiden Fondsmanager Mirko Blumhoff und Jens Wildermuth das höchste Citywire AAA-Rating erhalten. Die Auszeichnung würdigt ihre herausragende Leistung im Management von Rentenstrategien und ihre überdurchschnittliche Performance im Vergleich zu Wettbewerbern.

Starke Performance über drei Jahre
Mirko Blumhoff managt den HI-Multi Credit Short Term-Fonds mit einem Volumen von 41 Millionen Euro. Über einen Dreijahreszeitraum erreichte die Strategie einen bemerkenswerten 7. Platz unter 104 Produkten in der Kategorie Anleihen – EUR (Kurze Laufzeit).

Jens Wildermuth verantwortet gleich zwei erfolgreiche Strategien: den HI-EM Credits Short Term-Fonds (200 Millionen Euro) sowie den HI-Renten Emerging Markets-Fonds (318 Millionen Euro). Beide Fonds gehören ebenfalls zu den besten Produkten innerhalb ihrer Vergleichskategorie über drei Jahre und zeichnen sich durch ein konsequentes Risikomanagement sowie attraktive Renditekennzahlen aus.

Eine besondere Auszeichnung für das Asset Management der Helaba Invest
„Das AAA-Rating von Citywire ist nicht nur ein Beleg für die exzellente Arbeit der beiden Kollegen, sondern auch Ausdruck der hohen Expertise unseres gesamten Credit- und Rentenmanagements“, sagt Olaf Tecklenburg, Mitglied der Geschäftsführung der Helaba Invest und verantwortlich für das Asset Management liquider Assetklassen. „Wir freuen uns, dass die hervorragende Performance unserer Strategien auch von unabhängiger Seite gewürdigt wird. Dieser Erfolg unterstreicht unser Ziel, Anlegern nachhaltige und überzeugende Investmentlösungen anzubieten.“

Das Citywire-Rating gilt als einer der renommiertesten Maßstäbe zur Beurteilung der Leistung von Fondsmanagern weltweit und basiert auf einer objektiven, risikoadjustierten Analyse der Performance über einen Zeitraum von drei Jahren.

Wissen entscheidet.

Faktorwette Statt Klumpenrisiko Helaba Invest

Faktorbreite statt Faktorwette: Wenn Momentum zum KI-Klumpenrisiko wird

Für institutionelle Aktienportfolios rückt die Faktorallokation wieder stärker in den Fokus. Dabei zählt nicht nur, welche Stilfaktoren attraktiv sind, sondern vor allem, wie sie miteinander kombiniert werden. Momentum profitiert zwar weiterhin von der KI-Dynamik, überschneidet sich in den USA inzwischen jedoch stark mit Mega-Cap-Tech. Damit steigt zugleich das Konzentrationsrisiko: Hohe Bewertungen, steigende Zinsen und die Frage, ob sich die enormen KI-Investitionen tatsächlich auszahlen, machen ausgerechnet die bislang stärksten Marktsegmente anfälliger. Europa bietet dagegen eine breitere Faktorlandschaft. Banken, Industrie, Energie, Infrastruktur und ausgewählte Technologiewerte sorgen für unterschiedliche Renditetreiber; hinzu kommen moderatere Bewertungen. Dies schafft ein günstigeres Umfeld für Value, Dividend Yield und Low Risk.

Gastbeitrag veröffentlicht am 14.10.2026 in ‌IPE D.A.CH 

Verzahnte Portfoliostruktur Infrastruktur 2

Verzahnte Portfoliostruktur: Warum nicht-börsennotierte Infrastruktur Equity- und Debt-Fonds in ein gemeinsames Mandat gehören

Autobahnen, Funkmasten, Flughäfen oder Stromnetze – Infrastruktur umgibt uns tagtäglich. Klar ist: Ohne eine intakte Infrastruktur würde unsere gesamte Wirtschaft und moderne Gesellschaft schlichtweg aufhören zu funktionieren. Sie bildet das unentbehrliche Fundament für modernen Wohlstand, industrielle Wertschöpfung und das tägliche Zusammenleben. Die Assetklasse Infrastruktur kann in sechs Sektoren, wie z.B. Energie, Erneuerbare Energien, Versorgung, Kommunikation, Transport und soziale Infrastruktur, eingeteilt werden (siehe nachfolgende Abbildung).

Amprion

Amprion: Ein Investment zwischen Regulierung, Stabilität und Energiewende

Der Ausbau der Stromnetze ist eine Voraussetzung für die Energiewende – und erfordert langfristiges Kapital. Für institutionelle Investoren eröffnet sich damit ein Anlagethema an der Schnittstelle von Energieversorgung und Infrastruktur. Wie eine mittelbare Beteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion strukturiert ist und welche Rolle sie im Portfolio spielen kann, erläutern Ines Weber und Max-Fabian Glöckner im Interview. Für Kreditinstitute gehen sie zudem auf die regulatorische Eigenkapitalunterlegung der gewählten Fondsstruktur ein.