Eine Zusammenfassung des Erfahrungsaustausches finden Sie in dem folgenden Video:
Vielen Dank für die inspirierende Diskussionen – wir freuen uns darauf, den Austausch auch in Zukunft fortzuführen.
Die Assetklasse Infrastruktur rückt auch für Sparkassen immer stärker in den Fokus. Doch was sind die wichtigsten Chancen und Trends im Infrastrukturbereich? Was gibt es bei derEinführung dieser Assetklasse zu berücksichtigen und welche Herausforderungen gilt es zu meistern?
Im Rahmen unseres Erfahrungsaustausches diskutierten Andreas Görg, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Westerwald-Sieg, Dr. Dirk Krupper, Mitglied der Geschäftsführung, und Dr. Diethard Oriwol, Leiter Vertrieb, wie Sparkassen von Infrastruktur-Investitionen profitieren können – einer Assetklasse, die sich durch stabile Cash-Flows, Investitionssicherheit und attraktive Renditen auszeichnet.
Moderiert wurde die Expertenrunde von Ines Weber, Produktmanagerin Alternative Investments.
Eine Zusammenfassung des Erfahrungsaustausches finden Sie in dem folgenden Video:
Vielen Dank für die inspirierende Diskussionen – wir freuen uns darauf, den Austausch auch in Zukunft fortzuführen.
Für institutionelle Aktienportfolios rückt die Faktorallokation wieder stärker in den Fokus. Dabei zählt nicht nur, welche Stilfaktoren attraktiv sind, sondern vor allem, wie sie miteinander kombiniert werden. Momentum profitiert zwar weiterhin von der KI-Dynamik, überschneidet sich in den USA inzwischen jedoch stark mit Mega-Cap-Tech. Damit steigt zugleich das Konzentrationsrisiko: Hohe Bewertungen, steigende Zinsen und die Frage, ob sich die enormen KI-Investitionen tatsächlich auszahlen, machen ausgerechnet die bislang stärksten Marktsegmente anfälliger. Europa bietet dagegen eine breitere Faktorlandschaft. Banken, Industrie, Energie, Infrastruktur und ausgewählte Technologiewerte sorgen für unterschiedliche Renditetreiber; hinzu kommen moderatere Bewertungen. Dies schafft ein günstigeres Umfeld für Value, Dividend Yield und Low Risk.
Gastbeitrag veröffentlicht am 14.10.2026 in IPE D.A.CH
Autobahnen, Funkmasten, Flughäfen oder Stromnetze – Infrastruktur umgibt uns tagtäglich. Klar ist: Ohne eine intakte Infrastruktur würde unsere gesamte Wirtschaft und moderne Gesellschaft schlichtweg aufhören zu funktionieren. Sie bildet das unentbehrliche Fundament für modernen Wohlstand, industrielle Wertschöpfung und das tägliche Zusammenleben. Die Assetklasse Infrastruktur kann in sechs Sektoren, wie z.B. Energie, Erneuerbare Energien, Versorgung, Kommunikation, Transport und soziale Infrastruktur, eingeteilt werden (siehe nachfolgende Abbildung).
Der Ausbau der Stromnetze ist eine Voraussetzung für die Energiewende – und erfordert langfristiges Kapital. Für institutionelle Investoren eröffnet sich damit ein Anlagethema an der Schnittstelle von Energieversorgung und Infrastruktur. Wie eine mittelbare Beteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion strukturiert ist und welche Rolle sie im Portfolio spielen kann, erläutern Ines Weber und Max-Fabian Glöckner im Interview. Für Kreditinstitute gehen sie zudem auf die regulatorische Eigenkapitalunterlegung der gewählten Fondsstruktur ein.