








Zum 20. Mal befragte Telos deutsche institutionelle Investoren bezüglich ihrer Zufriedenheit mit ihren Asset Managern. Die Studie unterscheidet dabei zwischen einem allgemeinen Teil, in dem es um Fragen der aktuellen und zukünftigen Ausrichtung der Kapitalanlage geht, sowie einem individuellen Teil, in dem die Zufriedenheit mit dem jeweiligen Asset Manager bewertet wird. Hierzu werden u.a. die Kriterien Kundenloyalität, Beratungsqualität, Kundenbetreuung, Performance, Reporting und Risikomanagement abgefragt.
Im Rahmen der Studie wurden gut 200 Interviews mit deutschen institutionellen Investoren geführt. In der Kategorie der mittelgroßen Asset Manager (50 bis 150 Mrd. €) konnte die Helaba Invest nicht nur in vielen Bereichen überzeugen, sondern erzielte auch insgesamt überdurchschnittlich gute Bewertungsergebnisse. In vielen Kategorien konnten wir zum wiederholten Mal die Top-Positionen erreichen.
Besonders stolz sind wir darauf, dass wir sowohl in der „Beratungsqualität“ als auch im Management der Assetklassen „Unternehmensanleihen“, „Anleihen Emerging Markets“ und „Multi Asset“ Rang 1 erzielen konnten und sagen „Danke“ an all unsere Investoren!









Das aktuelle Marktumfeld wird zunehmend von einem alten Bekannten bestimmt: Inflation. Nach einem kurzen Rückgang der Teuerungsraten mehren sich die Zeichen, dass der Preisdruck struktureller geprägt ist, als viele Investoren antizipiert hatten. Der kostspielige Umbau hin zu widerstandsfähigeren Lieferketten (Deglobalisierung), der demografisch bedingte Fachkräftemangel mit steigenden Löhnen sowie eine anhaltend expansive Fiskalpolitik bilden ein solides Fundament für höhere Inflationsraten – und damit für dauerhaft anspruchsvollere Zinsniveaus. Verstärkt wird dieser Trend durch eine Serie geopolitischer Schocks, welche die Märkte teilweise überraschend trafen: Zuerst der Ukraine-Krieg, der Energie- und Rohstoffpreise abrupt auf ein dauerhaft höheres Niveau hievte und die Illusion günstiger, jederzeit verfügbarer Energie beendete. Anschließend trieb der eskalierende Zollstreit rund um den „Liberation Day“ im vergangenen Jahr die Fragmentierung des Welthandels weiter voran und übte erneut Druck auf globale Lieferketten und Kostenstrukturen aus. Und schließlich die jüngste scharfe Eskalation im Nahen Osten, die die Sorge vor neuen Störungen bei Öl- und Gaslieferungen schürte.
Multi-Asset-Fonds können institutionellen Anlegern unter einem Dach ein erhebliches Diversifikationspotenzial bieten und damit zur Stabilisierung beitragen. Gleichzeitig verringern sie den Aufwand und die Komplexität im Vergleich zu einem selbst aufgebauten breiten Portfolio. Axel Drwenski und Susanne Skujat zeigen, welche Bedeutung die Auswahl der konkreten Einzelbausteine und die Managerselektion für einen Multi-Asset-Fonds aus Alternative Investments haben.
veröffentlicht im Absolut Report 3/2026, eine Publikation von Absolut Research
Infrastruktur bleibt eine der gefragtesten Anlageklassen institutioneller Investoren – doch attraktive Projekte sind knapper als verfügbares Kapital. Welche Chancen bieten Energiewende, Rechenzentren und Batteriespeicher? Und welche Rolle spielen Regulierung, ESG und Renditeerwartungen? Führende Investoren und Asset Manager diskutieren im dpn-Roundtable die Zukunft der Asset-Klasse.
Quelle: dpn 4/2026