








Zum 20. Mal befragte Telos deutsche institutionelle Investoren bezüglich ihrer Zufriedenheit mit ihren Asset Managern. Die Studie unterscheidet dabei zwischen einem allgemeinen Teil, in dem es um Fragen der aktuellen und zukünftigen Ausrichtung der Kapitalanlage geht, sowie einem individuellen Teil, in dem die Zufriedenheit mit dem jeweiligen Asset Manager bewertet wird. Hierzu werden u.a. die Kriterien Kundenloyalität, Beratungsqualität, Kundenbetreuung, Performance, Reporting und Risikomanagement abgefragt.
Im Rahmen der Studie wurden gut 200 Interviews mit deutschen institutionellen Investoren geführt. In der Kategorie der mittelgroßen Asset Manager (50 bis 150 Mrd. €) konnte die Helaba Invest nicht nur in vielen Bereichen überzeugen, sondern erzielte auch insgesamt überdurchschnittlich gute Bewertungsergebnisse. In vielen Kategorien konnten wir zum wiederholten Mal die Top-Positionen erreichen.
Besonders stolz sind wir darauf, dass wir sowohl in der „Beratungsqualität“ als auch im Management der Assetklassen „Unternehmensanleihen“, „Anleihen Emerging Markets“ und „Multi Asset“ Rang 1 erzielen konnten und sagen „Danke“ an all unsere Investoren!









Für institutionelle Aktienportfolios rückt die Faktorallokation wieder stärker in den Fokus. Dabei zählt nicht nur, welche Stilfaktoren attraktiv sind, sondern vor allem, wie sie miteinander kombiniert werden. Momentum profitiert zwar weiterhin von der KI-Dynamik, überschneidet sich in den USA inzwischen jedoch stark mit Mega-Cap-Tech. Damit steigt zugleich das Konzentrationsrisiko: Hohe Bewertungen, steigende Zinsen und die Frage, ob sich die enormen KI-Investitionen tatsächlich auszahlen, machen ausgerechnet die bislang stärksten Marktsegmente anfälliger. Europa bietet dagegen eine breitere Faktorlandschaft. Banken, Industrie, Energie, Infrastruktur und ausgewählte Technologiewerte sorgen für unterschiedliche Renditetreiber; hinzu kommen moderatere Bewertungen. Dies schafft ein günstigeres Umfeld für Value, Dividend Yield und Low Risk.
Gastbeitrag veröffentlicht am 14.10.2026 in IPE D.A.CH
Autobahnen, Funkmasten, Flughäfen oder Stromnetze – Infrastruktur umgibt uns tagtäglich. Klar ist: Ohne eine intakte Infrastruktur würde unsere gesamte Wirtschaft und moderne Gesellschaft schlichtweg aufhören zu funktionieren. Sie bildet das unentbehrliche Fundament für modernen Wohlstand, industrielle Wertschöpfung und das tägliche Zusammenleben. Die Assetklasse Infrastruktur kann in sechs Sektoren, wie z.B. Energie, Erneuerbare Energien, Versorgung, Kommunikation, Transport und soziale Infrastruktur, eingeteilt werden (siehe nachfolgende Abbildung).
Der Ausbau der Stromnetze ist eine Voraussetzung für die Energiewende – und erfordert langfristiges Kapital. Für institutionelle Investoren eröffnet sich damit ein Anlagethema an der Schnittstelle von Energieversorgung und Infrastruktur. Wie eine mittelbare Beteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion strukturiert ist und welche Rolle sie im Portfolio spielen kann, erläutern Ines Weber und Max-Fabian Glöckner im Interview. Für Kreditinstitute gehen sie zudem auf die regulatorische Eigenkapitalunterlegung der gewählten Fondsstruktur ein.