AIC 2026 Susanne Skujat
07.05.2026

Aufbau eines Multi-Asset-Portfolios für Alternative Investments

Die Anforderungen an moderne Portfolios institutioneller Investoren steigen kontinuierlich. Klassische Anlageklassen allein reichen längst nicht mehr aus, um den steigenden Ansprüchen an Rendite, Risikosteuerung und langfristige Stabilität gerecht zu werden. Vor diesem Hintergrund gewinnen Alternative Investments zunehmend an strategischer Bedeutung.

Doch der Aufbau eines diversifizierten Multi-Asset-Portfolios im Bereich Alternative Investments stellt Investoren vor neue Herausforderungen. Inflation, geopolitische Unsicherheiten, regulatorische Anforderungen und die wirtschaftliche Transformation verändern die Rahmenbedingungen nachhaltig. Strategien müssen kontinuierlich angepasst, Risiken neu bewertet und Marktchancen gezielt identifiziert werden.

 

AIC 2026 Susanne Skujat

Welche Faktoren dabei entscheidend sind, erläutert Susanne Skujat, Senior Portfolio Manager Real Assets, im Rahmen der diesjährigen Alternative Investor Conference des Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI).

In ihrem Vortrag zeigte sie auf, wie institutionelle Investoren Multi-Asset-Portfolios für Alternative Investments strategisch aufbauen können und welche Bedeutung Diversifikation, Risikomanagement und langfristige Allokationsentscheidungen in einem dynamischen Marktumfeld haben.

Im begleitenden Videointerview fasst Susanne Skujat die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und gibt Einblicke in aktuelle Herausforderungen und Chancen für institutionelle Kapitalanleger.

Alternative Investments entwickeln sich dabei zunehmend von einer ergänzenden Portfolio-Komponente zu einem wichtigen strategischen Baustein moderner Kapitalanlagekonzepte. Entscheidend ist dabei ein ganzheitlicher Ansatz, der unterschiedliche Assetklassen, individuelle Risikoprofile sowie langfristige Markttrends berücksichtigt.

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheit zeigt sich: Ein professionell aufgebautes Multi-Asset-Portfolio kann einen wichtigen Beitrag zur Stabilität und Zukunftsfähigkeit institutioneller Kapitalanlagen leisten.

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Aber ist dieses Bild noch zeitgemäß? Die durchschnittliche Verschuldung der sieben größten Indexgewichte der gängigen EM-Benchmark JP Morgan EMBI Global Diversified Index beträgt deutlich weniger als die Hälfte der Durchschnittsverschuldung der G7-Staaten. Das zeigt bei allen Unterschieden, dass solide Staatshaushalte keine Frage der Himmelsrichtung mehr sind. Eine Neuorientierung darüber, wo eigentlich sichere Häfen heutzutage liegen, scheint daher angebracht.

veröffentlicht in der „Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen“ 16/2026

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