Stephan Kloock
01.04.2026

Stephan Kloock neues Mitglied der Geschäftsführung

Wir freuen uns sehr, Stephan Kloock als neues Mitglied der Geschäftsführung bei Helaba Invest willkommen zu heißen.

Zum 1. April 2026 übernimmt er als Chief Risk Officer (CRO) die Verantwortung für die Bereiche Risk & Reporting sowie Technical Operations. Darüber hinaus werden zentrale Themen wie Compliance sowie Fondsbuchhaltung & Steuern zu seinen Schwerpunkten zählen.

Stephan Kloock

Mit seiner langjährigen Erfahrung und ausgewiesenen Expertise im Risikocontrolling und Kreditgeschäft wird Stephan Kloock unser Haus nachhaltig stärken. Wir sind überzeugt, dass er wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unseres Risikomanagements sowie für den strategischen Ausbau unseres Anlagespektrums setzen wird.

Vor dem Hintergrund einer steigenden Nachfrage nach Fremdkapitallösungen – insbesondere im Bereich Alternative Investments – arbeitet Helaba Invest derzeit an neuen Fondskonzepten. Perspektivisch planen wir, die originäre Kreditvergabe aus Fonds heraus zu ermöglichen – mit einem flexiblen Anlagefokus auf Infrastructure Private Debt, Real Estate Private Debt und Corporate Private Debt.

Die Möglichkeit zur Kreditvergabe eröffnet unseren Fonds zusätzliche Investmentopportunitäten und leistet zugleich einen Beitrag zur Schließung der absehbaren Finanzierungslücke bei der Transformation der Energiewirtschaft.

Gemeinsam mit Stephan Kloock werden wir die erfolgreiche Entwicklung von Helaba Invest konsequent fortführen und neue Impulse setzen.

Herzlich willkommen im Team!

Wissen entscheidet.

Nachhaltigkeit Helaba Invest

Helaba Invest aktualisiert ihren ESG-Management-Ansatz auch für Bestandsfonds

Nachhaltiges Investieren ist für uns mit dem klaren Anspruch verbunden, Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag zur ökologischen und sozialen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen fortlaufend. Regulatorische Vorgaben, Marktstandards und Entwicklungen an den Finanzmärkten machen es erforderlich, unseren ESG-Management-Ansatz regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Nachhaltigkeit ist für uns deshalb kein starres Konzept, sondern ein fortlaufender Entwicklungsprozess.

Highlights aus dem Asset Management Märkte & Meinungen Helaba Invest

Energiepreisschock fordert Kapitalmärkte: Implikationen für Wachstum, Inflation und Portfolios

Nach dem fulminanten Start ins Börsenjahr 2026 und neuen Rekordmarken an den Leitbörsen drängte sich uns kurz die Frage auf: War unser Basisszenario der „Hausmannskost“ zu vorsichtig gewählt? Hätte es angesichts der Rallye doch eher die „Sterneküche“ sein müssen?

Doch spätestens mit der Eskalation im Iran ist die anfängliche Euphorie verflogen. Die geopolitische Lage in der Golfregion dominiert nun das globale Makroumfeld und damit die Erwartungen an Wachstum und Inflation. Vor allem die Blockade der Straße von Hormus lässt die Energiepreise steigen und schürt die Sorge vor Stagflationsrisiken – insbesondere in Europa.

Zwar beeinflusst die Politik das Börsengeschehen oft nur kurzfristig, doch klar ist: Je länger dieser Konflikt schwelt, desto mehr Wachstum geht verloren, während sich die höheren Energiekosten schleichend durch die gesamten Wertschöpfungsketten ziehen. In dieser Ausgabe unseres Newsletters analysieren wir, wie stark diese Effekte in verschiedenen Szenarien ausfallen könnten und zeigen auf, welche Strategien in diesem unsicheren Umfeld den entscheidenden Unterschied für den Portfolioerfolg ausmachen.

Trumps Angriff auf die Fed – Szenarien für Unabhängigkeit, Reaktionsfunktion und Kapitalmärkte

Normalerweise kommuniziert die US-Notenbank über nüchterne Protokolle und präzise austarierte Statements. Doch die Videobotschaft, die der Fed-Vorsitzende Jerome Powell am 11. Januar 2026 veröffentlichte, entsprach nicht ganz dem üblichen Schema: Mit seiner deutlichen Warnung vor einem Angriff auf die geldpolitische Autonomie konterte Powell die Ermittlungen des Justizministeriums, die zwar offiziell Bauarbeiten am Fed-Gebäude untersuchen, in Wahrheit aber die Institution selbst schwächen sollen. Während ehemalige Fed-Vorsitzende und internationale Notenbanker in Solidarität mit Powell zusammenrücken, verschärft der Rechtsstreit um die von Donald Trump forcierte Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa Cook die Unsicherheit weiter.