ALC dpn WS Helaba Invest
03.09.2026

Sehen wir uns auf der dpn ASSETS & LIABILITIES CONVENTION #6?

Am 15. und 16. September 2026 ist es in der Zeche Zollverein in Essen wieder so weit: die dpn ASSETS & LIABILITIES CONVENTION wird für zwei Tage zur wichtigsten Informationsplattform für das Pension- und Asset Management.

Wir freuen uns sehr, Sie an unserem Stand Nr. 16  zu empfangen.

Melden Sie sich gleich für unseren Workshop an!

ALC dpn WS Helaba Invest

Wie organisiert ein Konzern mit zahlreichen Tochtergesellschaften seine Kapitalanlage?

15. September 2026 | 16.30 – 17.15 Uhr

EnBW und Helaba Invest zeigen gemeinsam auf, wie sich die Kapitalanlage eines komplexen Konzerns mit zahlreichen Tochtergesellschaften effizient, steuerbar und zukunftsfähig aufstellen lässt. Im Mittelpunkt steht die neu geschaffene KVG- und Fondsstruktur, mit der EnBW einen wichtigen Schritt hin zu einem konzernweiten Financial Asset Management vollzogen hat. Mit dieser Struktur können auch Tochtergesellschaften von dem zentralen Financial Asset Management als Service profitieren.
Innerhalb weniger Monate wurden zwei Masterfonds verschmolzen, neue Zielfonds aufgelegt, zahlreiche Segmente übertragen, Anlagerichtlinien vereinheitlicht und Vermögenswerte in Milliardenhöhe in die neue Struktur überführt. Felix Schleer, EnBW, und Thomas Nitschke, Helaba Invest, geben im gemeinsamen Vortrag Einblicke in die strategischen Zielsetzungen, die operative Umsetzung und die zentralen Erfolgsfaktoren des Projekts. Sie zeigen, wie Governance, Skalierbarkeit, Transparenz, einheitliche Investmentprozesse und ein konsistentes IFRS-Reporting in einer konzernweiten Kapitalanlagestruktur zusammengeführt werden können.

Thomas Nitschke, CFA

Thomas Nitschke, CFA

Leiter Asset Management Overlay & bAV
Helaba Invest GmbH

Thomas Nitschke ist Gruppenleiter im Bereich Asset Management Overlay und bAV bei der Helaba Invest. Er betreut ganzheitlich institutionelle Kunden der betrieblichen Altersvorsorge bei klassischen Defined Benefit und Life-Cycle Defined Contribution Lösungen. Bevor er 2010 zur Helaba Invest kam, war er bei KPMG in der Beratung tätig. Er ist Diplom-Mathematiker und CFA Charterholder.

 

Felix Schleer

 

Manager Financial Asset Management
EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Felix Schleer ist im Bereich Financial Asset Management der EnBW Energie Baden-Württemberg AG tätig und verantwortet dort die Weiterentwicklung der Strategie sowie die Umsetzung von „Asset Management as a Service“. Zu seinen Kernaufgaben zählen außerdem die Erstellung von Studien zur Strategischen Asset Allokation für die verschiedenen Vermögensbereiche der EnBW sowie die Digitalisierungsstrategie und assetklassenübergreifende Fragestellungen und Projekte. Er hat seine Karriere bei der EnBW AG im Risikocontrolling der Energiehandelssparte begonnen. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren in der internen Revision und im Konzernrisikocontrolling. Seit 2018 ist er im Financial Asset Management tätig.

Wissen entscheidet.

Biodiversität als Investmentthema: Engagement im Chemiesektor

Ökonomische Relevanz von Biodiversität im Asset Management am Beispiel der Chemiebranche

Biodiversität als Grundlage wirtschaftlicher Stabilität

Biodiversität, auch biologische Vielfalt genannt, beschreibt die Vielfalt des Lebens auf der Erde. Sie umfasst die Vielfalt von Ökosystemen, die Artenvielfalt sowie die genetische Vielfalt innerhalb einzelner Arten. Diese Ebenen sind eng miteinander verbunden und bilden die Grundlage stabiler und leistungsfähiger Ökosysteme.

Funktionierende Ökosysteme erbringen zentrale Naturleistungen wie sauberes Wasser, fruchtbare Böden, Bestäubung, Klimaregulierung und Luftreinigung. Diese Leistungen sind nicht nur ökologisch bedeutsam, sondern auch wirtschaftlich relevant. Sie ermöglichen Produktion, stabilisieren Lieferketten und sichern langfristige Wertschöpfung. [1]

Der Zustand der Biodiversität verschlechtert sich deutlich. Seit 1970 sind die überwachten Bestände wildlebender Wirbeltiere im Durchschnitt um rund 73 Prozent zurückgegangen, bei Süßwasserarten liegt der Rückgang sogar bei rund 85 Prozent. [2] gleichzeitig stehen zentrale Ökosystemleistungen zunehmend unter Druck. Der Verlust ausgewählter Naturleistungen wie Bestäubung, marine Fischerei und Waldleistungen könnte ab 2030 jährliche globale Wohlstandsverluste von bis zu 2,7 Billionen US-Dollar verursachen. Wesentliche Treiber dieser Entwicklung sind Landnutzungsänderungen, landwirtschaftliche Expansion, Übernutzung natürlicher Ressourcen, Verschmutzung und Klimawandel. [3]

Schwellenländeranleihen Safe Haven

Schwellenländeranleihen – der neue Safe Haven für Investoren?

Der Begriff „Safe Haven“ in Kombination mit Emerging Markets klingt ungewohnt und ist natürlich eine leichte Zuspitzung. Tatsächlich assoziieren wir Anleihen in Schwellenländern intuitiv mit Staatspleiten, Bankinsolvenzen, Hyperinflationen, politischen Kapriolen und hohen Zahlungsausfällen – Paradebeispiel des noch jungen 21. Jahrhundert dafür ist Argentinien. Wer an sichere Häfen denkt, hat für gewöhnlich eher Bundesanleihen, US-Treasuries oder hochliquide Investment-Grade-Corporate Bonds aus den Industrieländern vor Augen.

Aber ist dieses Bild noch zeitgemäß? Die durchschnittliche Verschuldung der sieben größten Indexgewichte der gängigen EM-Benchmark JP Morgan EMBI Global Diversified Index beträgt deutlich weniger als die Hälfte der Durchschnittsverschuldung der G7-Staaten. Das zeigt bei allen Unterschieden, dass solide Staatshaushalte keine Frage der Himmelsrichtung mehr sind. Eine Neuorientierung darüber, wo eigentlich sichere Häfen heutzutage liegen, scheint daher angebracht.

veröffentlicht in der „Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen“ 16/2026

In der Vielfalt liegt die Kraft Helaba Invest

Europäische Immobilienmärkte – in der Vielfalt liegt die Kraft

Für die europäischen Immobilienmärkte schien endlich ein neuer Zyklus greifbar: Nach der Krisenstimmung infolge des Zinsschocks 2022 hatten sich mit der Zeit und vor allem mit der Aussicht auf ein  berechenbareres Zinsniveau die Voraussetzungen für eine Stabilisierung und für neue Einstiegsgelegenheiten abgezeichnet. Doch seit Ende Februar setzen neue Inflationsrisiken und Zinssignale dahinter wieder ein großes Fragezeichen, von den konjunkturellen Implikationen ganz zu schweigen.

veröffentlicht in Finanzwelt 04/2026