23.09.2024

Malteser Social Day 2024

Auch in diesem Jahr hieß es wieder „Raus aus dem täglichen Arbeitstag für einen guten Zweck und ein soziales Engagement„. Der Malteser Social Day (MSD) lockte rund 25 hoch motivierte Mitarbeitende der Helaba Invest und der Helaba, um die Zentgrafschule in Seckbach bei einigen Renovierungsarbeiten zu unterstützen.

Nach einer kurzen Teambesprechung mit der Schulleiterin und einem vorbereiteten Frühstück zur Stärkung ging es schnell ans Werk, denn die Wunschliste der Grundschule hatte einiges für uns auf dem Programm:

Einsatz in der Zentgrafschule in Seckbach

Im Wesentlichen bestand unser diesjähriger Unsterstützungsauftrag darin, Wände zu streichen und Parkplätze für die Schulranzen anzulegen. Die neugierigen Blicken der kleinen Schüler*innen haben uns dabei (nicht nur) in den Pausen stets begleitet 😊.

Nach mehreren Stunden waren unsere Aufgaben dann geschafft! Wie in den vergangenen Jahren war es für uns nicht nur ein tolles Team-Event, sondern es ist immer wieder schön zu sehen, wie wir mit kleinen Taten und Gesten eine so große Freude für andere bereiten können.

Daher freuen wir uns schon jetzt auf den nächsten Malteser Social Day!

Wissen entscheidet.

Die Rückkehr der Rendite: Attraktive laufende Erträge und guter Einstiegszeitpunkt bei Euro Staatsanleihen

Die Rückkehr der Rendite: Attraktive laufende Erträge und guter Einstiegszeitpunkt bei Euro-Staatsanleihen

Was lange währt…

Die Furcht vor dem Ende des Euro und damit der Refinanzierungsquelle europäischer Staaten führte zu einer jahrelangen, äußerst expansiven EZB-Leitzinspolitik („Whatever it takes“). Etwas verlängert wurde diese Phase durch Wachstumsängste während der Corona-Pandemie. Wenngleich die Renditerückgänge bis in den Null-/Negativbereich attraktive Perfomanceergebnisse brachten, hatten auf laufende Erträge angewiesene Anleger „absoluten“ Notstand. Nicht selten führte dies auch zur Allokation in illiquide und risikobehaftete Investments, die – im Nachhinein betrachtet – vielfach ebenfalls nicht den gewünschten Erfolg erzielten.

Letztlich wurde die Niedrigzinsphase erst nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine und dem Anstieg der Energiekosten im zweiten Halbjahr 2022 beendet. Zuletzt eskalierte zudem Anfang März die kriegerische Auseinandersetzung zwischen dem Iran und USA/Israel. Im Zuge der Blockade der Straße von Hormus, explodierender Energiepreise und neuerlicher Inflationssorgen erreichten 10jährige Bundesanleihen mit 3,2% ein neues Zinshoch, das seit 15 Jahren nicht mehr zu sehen war. Auch die Renditen kurzer Laufzeiten sind aufgrund des Angebotsschocks zuletzt sogar überproportional stark angestiegen (siehe Abbildung).

Kapitalmarktausblick: Einladung zum Online Seminar Helaba Invest 06_2026

Solide Fundamente für anspruchsvolle Zeiten: Wo Investoren Stabilität und Alpha finden – Einladung zum Online-Seminar // 23. Juni 2026

Die weltwirtschaftliche Lage zu Mitte 2026 gleicht einem Mosaik aus widersprüchlichen Signalen: robuste Arbeitsmärkte hier, abkühlende Frühindikatoren dort sowie anhaltende geopolitische Spannungen, begleitet von wechselhaften Energiepreisen. Dazu kommt eine Geldpolitik, die sich zwischen Inflationsbekämpfung und Konjunkturstützung neu ausbalanciert. Für Investoren bedeutet dies: Die Zahl der Unbekannten im Kapitalmarkt-Gleichungssystem ist hoch – und doch müssen Entscheidungen getroffen, Strategien ausgerichtet und Allokationen umgesetzt werden.

In solchen Phasen wird besonders sichtbar, welche Portfolios auf einem tragfähigen Fundament stehen. Defensive, qualitätsorientierte Anlageansätze gewinnen an Attraktivität, weil sie nicht auf ein einziges, eng umrissenes Makroszenario angewiesen sind.

Lieferkettenprobleme

Droht der Eurozone durch den Irankonflikt ein persistenter Inflationsdruck?

Verbraucher bekommen Energiepreisschocks in der Regel zuerst an der Zapfsäule zu spüren. Die Bilder der Ölkrisen der 1970er-Jahre – geschlossene Tankstellen, „Benzin ausverkauft“-Schilder und kilometerlange Warteschlangen – gelten bis heute als Symbol geopolitisch-getriebener Energieschocks. Zu vergleichbaren Szenen kam es nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran Ende Februar zwar nicht; dennoch bildeten sich auch diesmal vielerorts Schlangen an Tankstellen, da Autofahrer angesichts der Eskalation mit weiter steigenden Spritpreisen rechneten – eine Erwartung, die sich kurze Zeit später bestätigte.