HI-Renten Euro-Fonds 20 Jähriges Jubiläum
19.02.2026

20jähriges Jubiläum und attraktive Zinsperspektiven – HI-Renten Euro-Fonds

Seit der Gründung im Jahr 1991 zählt das Management von Spezialfonds mit Staatsanleihen und Covered Bonds zu den Kernkompetenzen der Helaba Invest. Anfang der 2000er-Jahre haben wir begonnen, unser Angebot um institutionelle Publikumsfonds zu erweitern. Einer davon ist der HI-Renten Euro-Fonds (ISIN DE000A0ER3M9), der Ende Dezember 2005 aufgelegt wurde und somit sein 20-jähriges Jubiläum feiert.

HI-Renten Euro-Fonds 20 Jähriges Jubiläum

Klarer Fokus des HI-Renten Euro-Fonds

Der Fonds hat einen klaren Fokus: Er investiert überwiegend in europäische Staatsanleihen und staatsnahe Emittenten. Ergänzend sind Beimischungen in Covered Bonds und staatsnahe Industrieanleihen möglich. Alle Wertpapiere müssen zwingend auf Euro lauten. Zur aktiven Durationssteuerung setzt der Fonds gezielt Renten-Futures ein, sowohl zur Durationsverlängerung als auch zur -verkürzung. Mit diesem Ansatz verfolgt der HI-Renten Euro-Fonds das klare Ziel, seine Benchmark, den iBoxx Eurozone (TR) deutlich zu übertreffen. Dies ist dem Fonds in den vergangenen 1-, 3-, und 5-Jahreszeiträumen eindrucksvoll gelungen: So erzielte der Fonds nach Kosten in allen Zeiträumen eine Outperformance von 0,40 bis 0,53 Prozentpunkten, was für einen europäischen Rentenfonds, auch im relativen Vergleich, ein exzellentes Ergebnis darstellt. Auch im aktuellen Kalenderjahr ist der Fonds bereits gut gestartet.

Performance HI Renten Euro Fonds

Tab. 1: Performance des HI-Renten Euro-Fonds; Stand: 30.01.2026

Positive Marktaussicht: Der Zins ist zurück!

Nach der lange währenden, unbefriedigenden Null-/Negativphase hat sich das Marktumfeld grundlegend gewandelt: Der hoch liquide europäische Staatsanleihenmarkt bietet zum einen wieder deutlich höhere Renditen. Zum anderen ermöglicht die steile Zinsstruktur-Kurve in seitwärts oder abwärts tendierenden Marktphasen mit längerer Duration zusätzliche „Roll-down-Erträge“. Vor diesem Hintergrund ist es wenig überraschend, dass Investoren aus unterschiedlichsten Bereichen (z.B. Sparkassen, Pensionskassen, Versicherungen) ihre Allokationen in diesem hochliquiden und bonitätsstärkeren Markt wieder deutlich erhöhen. Darüber hinaus könnten europäische Staatsanleihen in nächster Zeit auch von Unsicherheiten profitieren, die durch die schwer kalkulierbare US-Politik entstehen.

 

Perspektiven für den HI-Renten Euro-Fonds

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des HI-Renten Euro-Fonds ist seine hohe Flexibilität. So konnte er im vergangenen Jahr hohe Outperformance-Beiträge aus der Titel-Selektion sowie der Allokation von Covered Bonds erzielen. Dank einer Duration im Bereich von sieben Jahren kann der Fonds künftig von den erhöhten Renditen am langen Ende der Zinskurve profitieren. Sollten die Renditen für Government Bonds, z.B. durch eine deutlich höhere als erwartete Staatsverschuldung steigen, kann das Fondsmanagement dem mit einer flexiblen Durationsverkürzung entgegenwirken. Mit einer aktuellen Rendite von rd. 3,2% erwarten wir in unserem Szenario eines seitwärts gerichteten Marktes für den HI-Renten Euro-Fonds auch im Jahr 2026 ein sehr attraktives Ergebnis.

 

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Highlights aus dem Asset Management Märkte & Meinungen Helaba Invest

Energiepreisschock fordert Kapitalmärkte: Implikationen für Wachstum, Inflation und Portfolios – Einladung zum Online-Seminar // 21. April 2026

Nach dem fulminanten Start ins Börsenjahr 2026 und neuen Rekordmarken an den Leitbörsen drängte sich uns kurz die Frage auf: War unser Basisszenario der „Hausmannskost“ zu vorsichtig gewählt? Hätte es angesichts der Rallye doch eher die „Sterneküche“ sein müssen?

Doch spätestens mit der Eskalation im Iran ist die anfängliche Euphorie verflogen. Die geopolitische Lage in der Golfregion dominiert nun das globale Makroumfeld und damit die Erwartungen an Wachstum und Inflation. Vor allem die Blockade der Straße von Hormus lässt die Energiepreise steigen und schürt die Sorge vor Stagflationsrisiken – insbesondere in Europa.

Zwar beeinflusst die Politik das Börsengeschehen oft nur kurzfristig, doch klar ist: Je länger dieser Konflikt schwelt, desto mehr Wachstum geht verloren, während sich die höheren Energiekosten schleichend durch die gesamten Wertschöpfungsketten ziehen. In dieser Ausgabe unseres Newsletters analysieren wir, wie stark diese Effekte in verschiedenen Szenarien ausfallen könnten und zeigen auf, welche Strategien in diesem unsicheren Umfeld den entscheidenden Unterschied für den Portfolioerfolg ausmachen.

Dpn Roundtable Fixed Income

Fixed Income im Jahr 2026 – Carry, Kupons und Corporates

Fixed Income ist nach Jahren niedriger Renditen zurück – und 2026 könnte ein echtes Carry-Jahr werden. Anlässlich des dpn-Roundtables „Fixed Income“ diskutierte Thorsten Lang, Head of Asset Management Credit gemeinsam mit Loki Zanini, Abteilungsleiter Kapitalanlage bei der Deutschen Familienversicherung, Arno Hofmann, Leitung Liquide Assets bei der Evangelischen Ruhegehaltskasse Darmstadt, Peter Becker, Investment Director bei Capital Group, und Jörg Bungeroth, Senior Portfolio Manager bei Deka Investment über aktuelle Entwicklungen Fixed Income bzw. Credit Segment. Moderiert wurde der Roundtable von Dr. Guido Birkner und Arrians Correns (beide dpn).

 

Konflikt im Nahen Osten hinterlässt Spuren auch bei Festverzinslichen

Konflikt im Nahen Osten hinterlässt Spuren auch bei festverzinslichen Anleihen

Die kriegerische Auseinandersetzung führt zu signifikanten Bewegungen an den internationalen Kapitalmärkten, vielfach wahrgenommen durch die Kurssprünge an den Aktienmärkten. Inzwischen zeigen sich allerdings auch deutliche Spuren am Markt für festverzinsliche Anleihen. So werden diese von einer Vielzahl von Faktoren – meist negativ – beeinflusst. Mit Blick auf den extremen Anstieg der Ölpreise haben sich die Erwartungen hin zu einem starken Inflationsanstieg und damit einhergehend zu baldigen Leitzinserhöhungen entwickelt – statt wie bisher zu einer seitwärts- bis abwärts- gerichteten Tendenz. Da hohe Energiepreise und Inflation voraussichtlich selbst zu Nachfrageabschwächung und geringerem Wachstum führen werden, könnte man grundsätzlich erwarten, dass Zinserhöhungen gar nicht zwingend notwendig sind. Dennoch rechnet die Mehrheit der Kapitalmarktexperten damit. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die Notenbanken unbedingt vermeiden möchten, wie nach der Invasion Russlands und dem einhergehenden Inflationssprung, erneut „behind the curve“ zu sein.

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