Kulinarik: von einfach bis edel - Vielfalt ist garantiert Helaba Invest
11.12.2025

Kulinarik: von einfach bis edel – Vielfalt ist garantiert!

Das aktuelle Börsenjahr steuert seinem Finale entgegen. In Summe lässt sich festhalten, dass unser diesjähriges Basisszenario „Durchs Dickicht“ bisher für die meisten Anlegerinnen und Anleger weitaus mehr Licht- als Schattenspiele aufbot: Die Zinskurven normalisierten sich weiter, die Risikoprämien an den Creditmärkten sanken und die Aktienanlagen haussierten. Lediglich der schwache US-Dollar und die anhaltende Konsolidierung an den internationalen Immobilienmärkten trübten ein wenig die Performancefreude.

Kulinarik: von einfach bis edel - Vielfalt ist garantiert Helaba Invest

Kapitalmarkt-Menü 2026

Wissen wollen Investorinnen und Investoren zum Jahreswechsel aber vor allem eins: Welche Ingredienzien werden dem Kapitalmarkt-Menü 2026 seinen Charakter geben? Wird es genauso wohlbekömmlich weitergehen? Sorgen der KI-Investitionsboom und die umfangreichen Fiskalstimuli sogar für eine aromatische Genussexplosion? Oder bringen politische Unwägbarkeiten, geopolitische Herausforderungen und Handelskonflikte große Schärfe und unappetitliche Bitterstoffe in die Speisen?

Unsere Chefs de Cuisine haben für unseren Jahresausblick alle wichtigen Zutaten herausgefiltert, die den Geschmack im kommenden Kapitalmarktjahr maßgeblich prägen dürften. Als Menü schlagen sie zwar keine erlesene Sterneküche (unser Positivszenario), aber auch keinen Dosenfraß (unser Negativszenario) vor, sondern gut gemachte, leckere Hausmannskost, die satt macht. Ganz nach dem Motto: Oft sind es gerade die einfachen Zutaten und solides Handwerk, mit denen sich ein gutes Gericht zaubern lässt. Unser Fondsmanagement wird mithin auch im kommenden Jahr aus den vorhandenen Komponenten ein delikates Menü für Sie zusammenstellen – vielleicht nicht ganz so spektakulär wie in den beiden Vorjahren, aber doch ausgewogen und wohltemperiert angesichts der Rahmenbedingungen.

 

Was wird serviert?

Als Vorspeise werden unsere Kapitalmarktexperten zunächst die appetitanregenden Grundbausteine des volkswirtschaftliche Datenkranzes präsentieren, bevor wir im Hauptgang die kulinarischen Highlights der einzelnen Assetklassen verköstigen werden. Zu einem bodenständigen Menü gehört selbstverständlich auch ein vorzügliches Dessert. So werden wir zur Abrundung unseres Kapitalmarktmenüs zunächst die Ausführungen von Dr. Jens Bies zur Rolle von „Deutschland als Anlageziel für Investoren“ genießen und damit letzte wertvolle Anregungen für die Anlagestrategie beisteuern. Anschließend wird Axel Drwenski als Digestif eine Analyse zu den Risiken und Nebenwirkungen des Booms rund um das Thema „Datenzentren“ servieren.

Wir hoffen, Ihnen damit zum Fest ein inspirierendes Lesevergnügen zu bereiten und wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein genussvolles Weihnachtsfest sowie ein erfolgreiches Jahr 2026!

Wissen entscheidet.

Wohninvestments in Europa Helaba Invest

Wohninvestments in Europa: Kann Living noch Alpha liefern? Vom Safe Haven zur aktiven Wertschöpfung

Wohninvestments haben sich in Europa in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten von einer Nische zu einem der zentralen Segmente des gewerblichen Immobilienmarkts entwickelt. Seit der Finanzkrise 2008/09 ist der Wohnanteil am gewerblichen Transaktionsvolumen deutlich und kontinuierlich gestiegen (siehe Abbildung 1). Treiber waren zum einen die sehr attraktiven Fundamentaldaten: In vielen Metropolregionen blieb das Angebot aufgrund knapper Grundstücke, steigender Baukosten und zurückhaltenden Projektentwicklungsaktivitäten begrenzt, während die Nachfrage infolge Binnenwanderung, steigender Studierendenzahlen und wiederkehrender Migrationswellen kontinuierlich zunahm. In der Nullzins- und Negativzinsphase 2015–2020 und noch einmal stärker während der Corona-Pandemie etablierten sich Wohninvestments zudem als „Safe Haven“. Wegen ihrer Krisenresilienz wurden sie als „bond-like“-Investment – als Ersatz für Zinsanlagen – angesehen.

Renaissance defensiver Aktienstile Helaba Invest

Die Renaissance defensiver Aktienstile – Die Rückkehr der Inflation verändert die Kapitalmärkte

Das aktuelle Marktumfeld wird zunehmend von einem alten Bekannten bestimmt: Inflation. Nach einem kurzen Rückgang der Teuerungsraten mehren sich die Zeichen, dass der Preisdruck struktureller geprägt ist, als viele Investoren antizipiert hatten. Der kostspielige Umbau hin zu widerstandsfähigeren Lieferketten (Deglobalisierung), der demografisch bedingte Fachkräftemangel mit steigenden Löhnen sowie eine anhaltend expansive Fiskalpolitik bilden ein solides Fundament für höhere Inflationsraten – und damit für dauerhaft anspruchsvollere Zinsniveaus. Verstärkt wird dieser Trend durch eine Serie geopolitischer Schocks, welche die Märkte teilweise überraschend trafen: Zuerst der Ukraine-Krieg, der Energie- und Rohstoffpreise abrupt auf ein dauerhaft höheres Niveau hievte und die Illusion günstiger, jederzeit verfügbarer Energie beendete. Anschließend trieb der eskalierende Zollstreit rund um den „Liberation Day“ im vergangenen Jahr die Fragmentierung des Welthandels weiter voran und übte erneut Druck auf globale Lieferketten und Kostenstrukturen aus. Und schließlich die jüngste scharfe Eskalation im Nahen Osten, die die Sorge vor neuen Störungen bei Öl- und Gaslieferungen schürte.

Multi Asset Alternative Investments

Stabilität im volatilen Umfeld: Multi-Asset-Fonds für Alternative Investments

Multi-Asset-Fonds können institutionellen Anlegern unter einem Dach ein erhebliches Diversifikationspotenzial bieten und damit zur Stabilisierung beitragen. Gleichzeitig verringern sie den Aufwand und die Komplexität im Vergleich zu einem selbst aufgebauten breiten Portfolio. Axel Drwenski und Susanne Skujat zeigen, welche Bedeutung die Auswahl der konkreten Einzelbausteine und die Managerselektion für einen Multi-Asset-Fonds aus Alternative Investments haben.

veröffentlicht im Absolut Report 3/2026, eine Publikation von Absolut Research