Faros Investoren Summit
04.09.2026

Sehen wir uns auf dem FAROS Investoren Summit?

Am 17. September 2026 kommt die deutsche institutionelle Kapitalanlage erneut beim FAROS Investoren Summit zusammen und diskutiert einen Tag lang alle relevanten Rahmenbedingungen und anstehenden Weichenstellungen ihrer Branche.

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Faros Investoren Summit

Power Talk Private Debt
Illiquide Rendite – wie robust ist Private Debt wirklich?

17. September 2026 | 11.30 – 12.15 Uhr

 

 

Michael Kleine

 

Senior Portfolio Manager
Helaba Invest GmbH

Michael Kleine ist Senior Portfolio Manager mit über 15 Jahren Erfahrung im institutionellen Investmentmanagement alternativer Anlageklassen. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Infrastructure Equity, Private Equity und Private Debt, insbesondere über indirekte Fonds- und Dachfondsstrukturen. Er verfügt über umfassende Expertise in der strategischen Allokation, Fondsselektion und Due Diligence sowie im Mandatsmanagement und in der Anlegervertretung institutioneller Investoren.

 

Felix Schleer

 

Manager Financial Asset Management
EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Felix Schleer ist im Bereich Financial Asset Management der EnBW Energie Baden-Württemberg AG tätig und verantwortet dort die Weiterentwicklung der Strategie sowie die Umsetzung von „Asset Management as a Service“. Zu seinen Kernaufgaben zählen außerdem die Erstellung von Studien zur Strategischen Asset Allokation für die verschiedenen Vermögensbereiche der EnBW sowie die Digitalisierungsstrategie und assetklassenübergreifende Fragestellungen und Projekte. Er hat seine Karriere bei der EnBW AG im Risikocontrolling der Energiehandelssparte begonnen. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren in der internen Revision und im Konzernrisikocontrolling. Seit 2018 ist er im Financial Asset Management tätig.

Weiterer Panel Teilnehmer ist Tobas Meuser, Deputy Head Investment Mandates & ALM. Zurich Gruppe Deutschland. Moderiert wird das Panel von Jürgen Huth, Vorstand FAROS Pension & Advisor

Wissen entscheidet.

ALC dpn WS Helaba Invest

Sehen wir uns auf der dpn ASSETS & LIABILITIES CONVENTION #6?

Am 15. und 16. September 2026 ist es in der Zeche Zollverein in Essen wieder so weit: die dpn ASSETS & LIABILITIES CONVENTION wird für zwei Tage zur wichtigsten Informationsplattform für das Pension- und Asset Management.

Wir freuen uns sehr, Sie an unserem Stand Nr. 16  zu empfangen.

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Biodiversität als Investmentthema: Engagement im Chemiesektor

Ökonomische Relevanz von Biodiversität im Asset Management am Beispiel der Chemiebranche

Biodiversität als Grundlage wirtschaftlicher Stabilität

Biodiversität, auch biologische Vielfalt genannt, beschreibt die Vielfalt des Lebens auf der Erde. Sie umfasst die Vielfalt von Ökosystemen, die Artenvielfalt sowie die genetische Vielfalt innerhalb einzelner Arten. Diese Ebenen sind eng miteinander verbunden und bilden die Grundlage stabiler und leistungsfähiger Ökosysteme.

Funktionierende Ökosysteme erbringen zentrale Naturleistungen wie sauberes Wasser, fruchtbare Böden, Bestäubung, Klimaregulierung und Luftreinigung. Diese Leistungen sind nicht nur ökologisch bedeutsam, sondern auch wirtschaftlich relevant. Sie ermöglichen Produktion, stabilisieren Lieferketten und sichern langfristige Wertschöpfung. [1]

Der Zustand der Biodiversität verschlechtert sich deutlich. Seit 1970 sind die überwachten Bestände wildlebender Wirbeltiere im Durchschnitt um rund 73 Prozent zurückgegangen, bei Süßwasserarten liegt der Rückgang sogar bei rund 85 Prozent. [2] gleichzeitig stehen zentrale Ökosystemleistungen zunehmend unter Druck. Der Verlust ausgewählter Naturleistungen wie Bestäubung, marine Fischerei und Waldleistungen könnte ab 2030 jährliche globale Wohlstandsverluste von bis zu 2,7 Billionen US-Dollar verursachen. Wesentliche Treiber dieser Entwicklung sind Landnutzungsänderungen, landwirtschaftliche Expansion, Übernutzung natürlicher Ressourcen, Verschmutzung und Klimawandel. [3]

Schwellenländeranleihen Safe Haven

Schwellenländeranleihen – der neue Safe Haven für Investoren?

Der Begriff „Safe Haven“ in Kombination mit Emerging Markets klingt ungewohnt und ist natürlich eine leichte Zuspitzung. Tatsächlich assoziieren wir Anleihen in Schwellenländern intuitiv mit Staatspleiten, Bankinsolvenzen, Hyperinflationen, politischen Kapriolen und hohen Zahlungsausfällen – Paradebeispiel des noch jungen 21. Jahrhundert dafür ist Argentinien. Wer an sichere Häfen denkt, hat für gewöhnlich eher Bundesanleihen, US-Treasuries oder hochliquide Investment-Grade-Corporate Bonds aus den Industrieländern vor Augen.

Aber ist dieses Bild noch zeitgemäß? Die durchschnittliche Verschuldung der sieben größten Indexgewichte der gängigen EM-Benchmark JP Morgan EMBI Global Diversified Index beträgt deutlich weniger als die Hälfte der Durchschnittsverschuldung der G7-Staaten. Das zeigt bei allen Unterschieden, dass solide Staatshaushalte keine Frage der Himmelsrichtung mehr sind. Eine Neuorientierung darüber, wo eigentlich sichere Häfen heutzutage liegen, scheint daher angebracht.

veröffentlicht in der „Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen“ 16/2026