Sustainable Investment Framework Helaba Invest
07.05.2025

Helaba Invest integriert illiquide Assets in Sustainable Investment Framework

Die Helaba Invest baut ihr Engagement für verantwortungsvolles Investieren weiter aus und integriert künftig auch illiquide Anlageklassen in ihr umfassendes Sustainable Investment Framework (SIF). Damit setzt Helaba Invest einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer ganzheitlichen, nachhaltigkeitsorientierten Investmentstrategie.

Sustainable Investment Framework Helaba Invest

Mit der aktuellen Erweiterung des Sustainable Investment Framework (SIF) wird der Anwendungsbereich nun erstmals auch auf illiquide Assets ausgedehnt. Dies betrifft neue Fondsauflagen, bei denen Helaba Invest aktiv Investitionsentscheidungen trifft. Das erweiterte Framework berücksichtigt die besonderen Charakteristika illiquider Anlageklassen, und definiert gleichzeitig ambitionierte Ausschlusskriterien unter anderem für kontroverse Geschäftsfelder. Fonds, die gemäß Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung klassifiziert sind, können sich künftig für die Anwendung des Sustainable Investment Framework qualifizieren.

„Mit dem Sustainable Investment Framework geben wir unseren Kunden eine klare Orientierung für verantwortungsvolles Investieren. Die Ausweitung auf illiquide Assets ist ein logischer Schritt in der Weiterentwicklung unserer nachhaltigen Anlagestrategie“, betont Dirk Krupper, Mitglied der Geschäftsführung der Helaba Invest.

Bereits 2021 hatte Helaba Invest mit der Einführung einer ESG-Investment-Policy ein klares Bekenntnis zu nachhaltigem Investieren abgegeben. Dieses Engagement wurde 2024 mit der Weiterentwicklung zum Sustainable Investment Framework konsequent ausgebaut. Das SIF definiert konzernweit einheitlich, was nachhaltige Investitionen aus Sicht der Helaba-Gruppe ausmacht und bietet einen strukturierten Rahmen zur Integration ökologischer, sozialer und Governance-Aspekte (ESG) in den Investmentprozess.

Wissen entscheidet.

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Der Begriff „Safe Haven“ in Kombination mit Emerging Markets klingt ungewohnt und ist natürlich eine leichte Zuspitzung. Tatsächlich assoziieren wir Anleihen in Schwellenländern intuitiv mit Staatspleiten, Bankinsolvenzen, Hyperinflationen, politischen Kapriolen und hohen Zahlungsausfällen – Paradebeispiel des noch jungen 21. Jahrhundert dafür ist Argentinien. Wer an sichere Häfen denkt, hat für gewöhnlich eher Bundesanleihen, US-Treasuries oder hochliquide Investment-Grade-Corporate Bonds aus den Industrieländern vor Augen.

Aber ist dieses Bild noch zeitgemäß? Die durchschnittliche Verschuldung der sieben größten Indexgewichte der gängigen EM-Benchmark JP Morgan EMBI Global Diversified Index beträgt deutlich weniger als die Hälfte der Durchschnittsverschuldung der G7-Staaten. Das zeigt bei allen Unterschieden, dass solide Staatshaushalte keine Frage der Himmelsrichtung mehr sind. Eine Neuorientierung darüber, wo eigentlich sichere Häfen heutzutage liegen, scheint daher angebracht.

veröffentlicht in der „Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen“ 16/2026

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