Mit der aktuellen Erweiterung des Sustainable Investment Framework (SIF) wird der Anwendungsbereich nun erstmals auch auf illiquide Assets ausgedehnt. Dies betrifft neue Fondsauflagen, bei denen Helaba Invest aktiv Investitionsentscheidungen trifft. Das erweiterte Framework berücksichtigt die besonderen Charakteristika illiquider Anlageklassen, und definiert gleichzeitig ambitionierte Ausschlusskriterien unter anderem für kontroverse Geschäftsfelder. Fonds, die gemäß Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung klassifiziert sind, können sich künftig für die Anwendung des Sustainable Investment Framework qualifizieren.
„Mit dem Sustainable Investment Framework geben wir unseren Kunden eine klare Orientierung für verantwortungsvolles Investieren. Die Ausweitung auf illiquide Assets ist ein logischer Schritt in der Weiterentwicklung unserer nachhaltigen Anlagestrategie“, betont Dirk Krupper, Mitglied der Geschäftsführung der Helaba Invest.
Bereits 2021 hatte Helaba Invest mit der Einführung einer ESG-Investment-Policy ein klares Bekenntnis zu nachhaltigem Investieren abgegeben. Dieses Engagement wurde 2024 mit der Weiterentwicklung zum Sustainable Investment Framework konsequent ausgebaut. Das SIF definiert konzernweit einheitlich, was nachhaltige Investitionen aus Sicht der Helaba-Gruppe ausmacht und bietet einen strukturierten Rahmen zur Integration ökologischer, sozialer und Governance-Aspekte (ESG) in den Investmentprozess.