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13.12.2023

Marathon – Vieles wird dauern, aber wer durchhält, der kann richtig Strecke machen

Die Adventszeit hat begonnen, Weihnachten steht vor der Tür und das Börsenjahr schließt so langsam seine Pforten. Was wird uns von diesem Jahr in Erinnerung bleiben? Aus Anlegersicht stand das Jahr 2023 ganz im Zeichen der Inflationsbekämpfung. Es war ein Jahr geprägt von schwachem Wirtschaftswachstum und für institutionelle Investoren war es ganz sicher ein Jahr des Übergangs in ein neues Anlageregime. Vor allem aber war es ein gutes Performancejahr.

In der aktuellen Ausgabe unserer Highlights-Publikation richten wir unseren Blick schwerpunktmäßig auf die Anlageperspektiven 2024. Wir beleuchten, warum sich für viele Assetklassen strategisch gute Anlagechancen mit hohem Ertragspotenzial eröffnen, auch wenn es makroökonomisch sportlich bleiben dürfte. Aus diesem Grund heißt unser Basisszenario auch „Marathon“ – vieles wird dauern, aber wer durchhält, der kann richtig Strecke machen. Lassen Sie sich einfach ein wenig in die Welt des Sports entführen.

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Freuen dürfen Sie sich auch wieder auf zwei exklusive Sonderthemen. So wird Herr Dr. Thiem in seinem Beitrag der Frage nachgehen, inwieweit das Thema Energie auch vor dem Hintergrund der weiterhin angespannten geopolitischen Lage ein schwelender Risikofaktor für das Wirtschafts- und Inflationsgeschehen bleiben könnte. Unser zweites Sonderthema ist der Anlageklasse Emerging Markets-Debt gewidmet. Herr Ott und Herr Homann werden in ihrem Artikel darlegen, warum es trotz der aktuell überzeugenden Kombination aus hohen Anleiherenditen und guten Wachstumsperspektiven in vielen Regionen der Emerging Markets für den nachhaltigen Anlageerfolg nicht zuletzt auf ein aktives Management und die richtige Titelselektion ankommt.

Ich hoffe, Ihr Interesse ist geweckt. Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre, wie immer Zuversicht und Entschlossenheit bei Ihren Anlageentscheidungen sowie von Herzen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein hoffentlich friedlicheres, gesundes und erfolgreiches Jahr 2024.

Die aktuelle Ausgabe unserer Highlights finden Sie hier. Darüber hinaus geht Olaf Tecklenburg im Videointerview auf die Anlageperspektiven im Jahr 2024 ein.

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Weitere Informationen

Wissen entscheidet.

Faros Investoren Summit

Sehen wir uns auf dem FAROS Investoren Summit?

Am 17. September 2026 kommt die deutsche institutionelle Kapitalanlage erneut beim FAROS Investoren Summit zusammen und diskutiert einen Tag lang alle relevanten Rahmenbedingungen und anstehenden Weichenstellungen ihrer Branche.

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ALC dpn WS Helaba Invest

Sehen wir uns auf der dpn ASSETS & LIABILITIES CONVENTION #6?

Am 15. und 16. September 2026 ist es in der Zeche Zollverein in Essen wieder so weit: die dpn ASSETS & LIABILITIES CONVENTION wird für zwei Tage zur wichtigsten Informationsplattform für das Pension- und Asset Management.

Wir freuen uns sehr, Sie an unserem Stand Nr. 16  zu empfangen.

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Biodiversität als Investmentthema: Engagement im Chemiesektor

Ökonomische Relevanz von Biodiversität im Asset Management am Beispiel der Chemiebranche

Biodiversität als Grundlage wirtschaftlicher Stabilität

Biodiversität, auch biologische Vielfalt genannt, beschreibt die Vielfalt des Lebens auf der Erde. Sie umfasst die Vielfalt von Ökosystemen, die Artenvielfalt sowie die genetische Vielfalt innerhalb einzelner Arten. Diese Ebenen sind eng miteinander verbunden und bilden die Grundlage stabiler und leistungsfähiger Ökosysteme.

Funktionierende Ökosysteme erbringen zentrale Naturleistungen wie sauberes Wasser, fruchtbare Böden, Bestäubung, Klimaregulierung und Luftreinigung. Diese Leistungen sind nicht nur ökologisch bedeutsam, sondern auch wirtschaftlich relevant. Sie ermöglichen Produktion, stabilisieren Lieferketten und sichern langfristige Wertschöpfung. [1]

Der Zustand der Biodiversität verschlechtert sich deutlich. Seit 1970 sind die überwachten Bestände wildlebender Wirbeltiere im Durchschnitt um rund 73 Prozent zurückgegangen, bei Süßwasserarten liegt der Rückgang sogar bei rund 85 Prozent. [2] gleichzeitig stehen zentrale Ökosystemleistungen zunehmend unter Druck. Der Verlust ausgewählter Naturleistungen wie Bestäubung, marine Fischerei und Waldleistungen könnte ab 2030 jährliche globale Wohlstandsverluste von bis zu 2,7 Billionen US-Dollar verursachen. Wesentliche Treiber dieser Entwicklung sind Landnutzungsänderungen, landwirtschaftliche Expansion, Übernutzung natürlicher Ressourcen, Verschmutzung und Klimawandel. [3]