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Auswahl löschenDeutschland als Anlageziel für Investoren: Perspektiven und Leistungsfähigkeit im europäischen Vergleich
Deutschland nimmt als größte Volkswirtschaft und industrieller Leistungsträger eine Schlüsselrolle innerhalb der Eurozone ein. Seine wirtschaftliche Entwicklung wirkt sich nicht nur auf die Stabilität des europäischen Währungsraums aus, sondern prägt maßgeblich auch die Perspektiven seiner Nachbarstaaten. Angesichts multipler Herausforderungen, wie geopolitischer Unsicherheit, Strukturwandel in Schlüsselindustrien und Transformationsdruck hin zu nachhaltigem Wachstum, richten institutionelle Anleger ihr Augenmerk zunehmend auf die Bundesrepublik. Zugleich eröffnen EU-weite Initiativen sowie nationale Innovations- und Investitionsprogramme (u.a. das deutsche Fiskalpaket) neue Chancen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Dieser Artikel beleuchtet die aktuelle Leistungsfähigkeit Deutschlands im globalen Kontext, analysiert zentrale Wachstumsperspektiven und -notwendigkeiten, vergleicht relevante Indikatoren mit anderen Euro-Mitgliedsstaaten und beleuchtet die zukünftige Attraktivität Deutschlands aus Sicht von Investoren und institutionellen Anlegern.
Kapitalmarktausblick 2026 – Kulinarik von edel bis einfach
Das aktuelle Börsenjahr steuert seinem Finale entgegen. In Summe lässt sich festhalten, dass unser diesjähriges Basisszenario „Durchs Dickicht“ bisher für die meisten Anlegerinnen und Anleger weitaus mehr Licht- als Schattenspiele aufbot: Die Zinskurven normalisierten sich weiter, die Risikoprämien an den Creditmärkten sanken und die Aktienanlagen haussierten. Lediglich der schwache US-Dollar und die anhaltende Konsolidierung an den internationalen Immobilienmärkten trübten ein wenig die Performancefreude.
Neuzeichnungen für 800 Millionen Euro in Alternative Investmentfonds
Die Helaba Invest hat im laufenden Jahr erfolgreich Alternative Fonds und Co-Investments in Höhe von insgesamt 800 Millionen Euro für institutionelle Kunden gezeichnet. Der Schwerpunkt der Investitionen lag auf der Assetklasse Immobilien (Real Estate) mit insgesamt 400 Millionen Euro. Weitere 400 Millionen Euro entfielen auf die Segmente Infrastruktur und Private Equity.
Kulinarik: von einfach bis edel – Vielfalt ist garantiert!
Das aktuelle Börsenjahr steuert seinem Finale entgegen. In Summe lässt sich festhalten, dass unser diesjähriges Basisszenario „Durchs Dickicht“ bisher für die meisten Anlegerinnen und Anleger weitaus mehr Licht- als Schattenspiele aufbot: Die Zinskurven normalisierten sich weiter, die Risikoprämien an den Creditmärkten sanken und die Aktienanlagen haussierten. Lediglich der schwache US-Dollar und die anhaltende Konsolidierung an den internationalen Immobilienmärkten trübten ein wenig die Performancefreude.
Die SFDR 2.0 – Ein Überblick zu zentralen Punkten und ausgewählten Fragestellungen
Die EU-Offenlegungsverordnung (Sustainable Finance Disclosure Regulation, SFDR) trat im März 2021 mit der Absicht in Kraft harmonisierte Transparenzanforderungen zu schaffen, die festlegen, wie Finanzmarkteilnehmer Nachhaltigkeitsinformationen auf Unternehmens- und Produktebene offenlegen müssen. Nach knapp fünf Jahren Anwendung der SFDR 1.0 ist neben erheblichen operativen Umsetzungsproblemen und gestiegener Komplexität deutlich geworden, dass insbesondere die Transparenzvorschriften für Finanzprodukte in Artikel 6, 8 und 9 SFDR irrtümlich als Produktkategorien bzw. Qualitäts-Label für Nachhaltigkeit genutzt und als solche vermarktet wurden. Um Greenwashing zu vermeiden und die Wirksamkeit der Vorschrift zum Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise im Einklang mit den strategischen Zielen der EU zu stärken, hat die EU für das vierte Quartal 2025 eine Überarbeitung der SFDR vorgesehen und zuletzt einen entsprechenden Vorschlag für eine SFDR 2.0 veröffentlicht.
Stephan Kloock wird Mitglied der Geschäftsführung der Helaba Invest
Frankfurt am Main – Der Aufsichtsrat der Helaba Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH hat Stephan Kloock am 17. November 2025 zum Mitglied der Geschäftsführung bestellt. Der Beschluss steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der nationalen Bankenaufsicht. Kloock wird in der Geschäftsführung zum 1. April 2026 als CRO die Zuständigkeit für die Themen Risk & Reporting, Compliance, Fondsbuchhaltung & Steuern sowie Technical Operations übernehmen.
Inflationsgeschützt, resilient, zukunftssicher – Infrastrukturinvestments für institutionelle Investoren
veröffentlicht in der Börsen-Zeitung, Sonderbeilage Investmentfonds, 15. November 2025 (.pdf-Version)
Eisenbahnschienen, Funkmasten, Flughäfen oder Abwasserleitungen – Infrastruktur umgibt uns tagtäglich und bietet institutionellen Investoren attraktive Alternativen, ihre Mittel in wirtschaftlich und gesellschaftlich bedeutende Projekte zu investieren.
Die Assetklasse Infrastruktur kann in sechs Sektoren, wie z.B. Energie, Erneuerbare Energien, Versorgung, Kommunikation, Transport und soziale Infrastruktur eingeteilt werden. Grundsätzlich dienen traditionelle Infrastrukturanlagen zur Grundversorgung mit Strom, Wärme und Wasser oder tragen wesentlich zum wirtschaftlichen Wachstum bei. Die Einnahmen sind häufig an die Inflation gekoppelt, was in Zeiten steigender Preise für hohe Erträge sorgen kann. I.d.R. nicht regulierte Anlagen wie z.B. Schiffshäfen profitieren von monopolartigen Strukturen, die die Weitergabe von Kosten an Kunden ermöglichen.
Transformation finanzieren: Mit Anleiheninvestments den grünen Wandel vorantreiben
Der grüne Strukturwandel der Wirtschaft ist in vollem Gange – und er ist, gemessen an den bisherigen Erfolgen, bemerkenswert verlaufen. Seit 1990 wurden die Treibhausgasemissionen in der EU um nahezu 37% gesenkt. Dies stellt eine beachtliche Leistung dar, wenn man bedenkt, dass die Wirtschaft in diesem Zeitraum im jährlichen Mittel von 1,7% gewachsen ist. Allerdings ist der Großteil der Senkung auf die Stilllegung und Modernisierung ineffizienter und emissionsintensiver Industrieanlagen sowie Kohlekraftwerke in Osteuropa zurückzuführen. In der Folgezeit konnten durch den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien, Effizienzmaßnahmen und gezielte Klimapolitik weitere Fortschritte erreicht werden – vor allem im Stromsektor. Das vorhandene Potenzial ist jedoch mittlerweile weitgehend ausgeschöpft.
Powells Fed auf dem Prüfstand – Wie Zölle, Inflation und Schulden die US-Notenbank herausfordern
„Schrecklich“, „Zu Spät-Powell“, „eine sehr dumme und dickköpfige Person“ – mit diesen und zum Teil noch harscheren Worten attackiert US-Präsident Donald Trump derzeit Notenbankpräsident Jerome Powell und andere Mitglieder des für die US-Geldpolitik verantwortlichen Federal Open Market Committee (FOMC). Grund für Trumps Unzufriedenheit sind die aus seiner Sicht viel zu hohen Leitzinsen in den USA, die die Wirtschaft unnötig ausbremsen und den US-Steuerzahler jährlich „Billionen“ US-Dollar kosten würden.
Identitätsmissbrauch der Helaba Invest
Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie darüber informieren, dass die Helaba Invest in den vergangenen Tagen Adressat von Identitätsmissbrauch wurde. Privatpersonen haben von unbekannten Dritten gefälschte Schreiben mit einer Zahlungsaufforderung erhalten. Die gefälschten Schreiben sind auf den Namen der Helaba Invest ausgestellt und unterzeichnet worden. Hierbei handelt es sich um Betrugsversuche mit gefälschter Identität.
Seitens der Helaba Invest wurden entsprechende Maßnahmen eingeleitet.
Neue Eigenkapitalregeln und deren Auswirkungen bei Anleihen und Anleihenfonds
Aufgrund des Schwerpunkts des Geschäfts eines Kreditinstituts ist das Kreditrisiko eines der bedeutendsten Risiken. Damit dieses beherrschbar bleibt, hat der Gesetzgeber Vorschriften erlassen, die es in ein angemessenes Verhältnis zum Eigenkapital setzen. So ist der durch Eigenkapital abzudeckende Gesamtforderungsbetrag aller Risikopositionen gemäß der CRR (Capital Requirements Regulation) auf das 12,5-fache des Eigenkapitals begrenzt. Im Kreditrisikostandardansatz (KSA) werden die Risikopositionen aufsichtlich vorgegebenen Forderungsklassen zugeordnet und die zugehörigen Bonitätsgewichte ermittelt. Am 19. Juni 2024 wurde die neue Verordnung über Eigenkapitalanforderungen CRR III und die begleitende Richtlinie CRD VI veröffentlicht. Wesentliche Teile sind bereits ab dem 1. Januar 2025 anzuwenden.
Langfristig erfolgreich mit Aktien
Anleger wie Vermögensverwalter, Stiftungstreuhänder oder Versicherungsgesellschaften tragen Verantwortung über Generationen hinweg. Der Kapitalstock soll nicht nur heute, sondern auch in ferner Zukunft seinen Zweck erfüllen. Dieses Fundament sollte real, d.h. unter Berücksichtigung der Inflation, zumindest seinen Wert erhalten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die zentrale Frage: Welchen Beitrag kann die Anlageklasse Aktien in diesem langfristigen Kontext leisten – und welches Risiko ist tatsächlich mit ihr verbunden?
Wie Zinsrückgang und Finanzierungsdruck den Real Estate Private Debt Markt prägen
Die europäischen Kernmärkte erlebten 2024 eine Trendwende: Der 3-Monats-Euribor sank von 3,6% im August 2024 innerhalb eines Jahres auf 2,0% im August 2025. Parallel war auch im Vereinigten Königreich ein Rückgang des Referenzzinssatzes (3M-SONIA) von 4,95% auf 4,2% zu verzeichnen. Trotz dieser Entwicklung bleibt die Finanzierungslücke als zentrales Problem des europäischen Immobilienmarktes weiterhin bestehen. Dieses Dilemma – niedrige Zinsen und eine zugleich anhaltend hohe Fremdkapitalnachfrage – prägt das aktuelle Investmentumfeld. Marktprognosen erwarten für 2025 zwar eine leicht sinkende Finanzierungslücke im Vergleich zum Vorjahr. Doch für 2026 zeichnet sich erneut ein deutlich höherer Finanzierungsbedarf ab, der sich bis 2029 abbaut (siehe Abbildung 1). Zeitgleich ist eine Bodenbildung bei den Immobilienpreisen zu beobachten.