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2024 05 Lohndruck Und Inflation

Lohndruck und Inflation in der Eurozone: Die Arbeitskosten als Schlüssel zur Zinswende?

„Hey Boss, ich brauch‘ mehr Geld!“ – frei nach Gunter Gabriel fordern viele Arbeitnehmende und Gewerkschaften derzeit deutliche Lohn- und Gehaltserhöhungen. Dieser Trend zu höheren Arbeitskosten, der sich seit 2022 beschleunigt hat, ist mittlerweile auch verstärkt in den Fokus der europäischen Zentralbank (EZB) gerückt. Nachdem bei den Jahresraten der Gesamt- und Kerninflation bereits klare Fortschritte erzielt wurden, ist es nämlich insbesondere die Inflation im arbeitsintensiven Dienstleistungssektor, die sich als hartnäckig erweist und den EZB-Ratsmitgliedern weiterhin Sorge bereitet. So war beispielsweise die hohe Unsicherheit hinsichtlich der Lohnentwicklung einer der Hauptgründe, weshalb die Notenbank eine intensivere Debatte um mögliche Zinssenkungen schon mehrfach verschoben hat und nun erst für Juni die erste Zinssenkung relativ klar in Aussicht stellt.

Potenziale asiatischer Immobilienmärkte – Diversifikation von Real-Estate-Portfolios

Investments in die Immobilienmärkte Asiens können eine gute Möglichkeit darstellen, von den dortigen Wachstumschancen zu profitieren und gleichzeitig Diversifikation von Real-Estate-Portfolios beizutragen. Der Beitrag von Axel Drwenski analysiert die Vielfalt der Anlageregion und stellt Chancen und Risiken einiger Core-Märkte in Asien dar sowie deren historische Performance in internationalen Portfolios.

Den vollständigen Artikel, der in der Ausgabe 2/2024 im Absolut Report veröffentlicht wurde, können Sie hier anfordern.

2024 05 FinPro Bettina Siegel

Sehen wir uns auf der FinPro® 2024?

Am 18. und 19. Juni 2024 ist es im Schloß Bensberg bei Köln wieder so weit: Die FinPro ® wird für zwei Tage zur wichtigsten Informationsplattform für die institutionelle Kapitalanlage von Versicherungen, Versorgungswerken sowie Pensions- und Sterbekassen.

Die Helaba Invest ist auch diesem Jahr wieder als Aussteller bei der FinPro dabei. Besuchen Sie uns in unserer Lounge und melden Sie sich gleich für unseren Workshop an!

Wir freuen uns auf Sie!

Emerging_Markets_Debt

Der besondere Charme von Emerging Markets – attraktive Rendite, solides Wachstum und breite Diversifikation

veröffentlicht in der Börsen-Zeitung, Sonderbeilage Asset Management vom 27. April 2024 (.pdf Version)

Schwellenländer – nur Risiko und Krise?

Vermutlich assoziieren Kapitalanleger Emerging Markets häufig mit Krisen. Der Grund hierfür dürfte darin liegen, dass Risiken aus Kriegen medial sehr präsent sind. Industrieländer werden auch unter politischen Aspekten stabiler bewertet als Schwellenländer. Ferner sind in der Vergangenheit immer wieder Zahlungsausfälle eingetreten. Allerdings ist die durchschnittliche Ausfallrate bei Schwellenländern im Zeitraum von 1983-2022 mit 1,1% vergleichsweise niedrig und die durchschnittliche Rückzahlungsquote lag emittentengewichtet bei 50%[1].

_Corporate_Private_Debt

Corporate Private Debt – Eine attraktive Investitionsmöglichkeit für institutionelle Investoren

veröffentlicht im BAI-Newsletter Ausgabe I/2024 (.pdf Version)

In den letzten Jahren erzielte die Anlageklasse Private Debt u.a. wegen ihrer attraktiven Renditen einen starken Aufschwung in den Portfolios deutscher institutioneller Investoren. Nicht nur aufgrund der geringen Korrelation zu traditionellen Anlageklassen stellt Private Debt aus Gesichtspunkten der Portfoliodiversifikation auch in Zukunft eine sinnvolle Anlagealternative dar.

Starke Treiber für die Entwicklung des Private-Debt-Marktes auf der Angebotsseite sind beispielsweise der Bedarf an Re- und Neufinanzierungen von Unternehmen sowie die Abschwächung der Bankenaktivitäten in verschiedenen Kreditbereichen. Weiterhin eröffnet die Heterogenität der Assetklasse unterschiedliche Investmentchancen, steht aber auch vor interessanten Herausforderungen.

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2024 04 Generative Kuenstliche Intelligenz

(Generative) Künstliche Intelligenz – Anwendungsmöglichkeiten im Fondsmanagement

Im letzten Beitrag unserer dreiteiligen Serie beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen Generativer Künstlicher Intelligenz im Fondsmanagement. Asset Management-Gesellschaften müssen sich im aktuellen Umfeld einer Vielzahl von Herausforderungen stellen. Das Niedrigzinsumfeld als Folge der Finanzkrise und die damit einhergehende konstante Senkung der Verwaltungsgebühren für Publikums- und Spezialfonds führte in der Branche zu stetig sinkenden Margen. Auch die erhöhte Regulierung brachte unweigerlich höhere Gesamtkosten mit sich. Gleichzeitig treibt das exponentielle Wachstum des Datenvolumens die Kosten in die Höhe, da die vorhandenen Datenverwaltungssysteme und Analysetools die Verarbeitung dieser Daten nicht oder nur unzureichend bewältigen können. Umfangreiche Investitionen in die IT-Infrastruktur sind notwendig, um in dem kompetitiven Branchen- und Marktumfeld Schritt halten zu können.

2024 04 Infrastruktur Talk

Infrastruktur-Talk – Max Glöckner im Gespräch mit Arnd Ludwig und Max Schönfelder

Investitionen in die Assetklasse Infrastruktur stellen für institutionelle Investoren aus verschiedensten Gründen eine interessante Anlagealternative dar. Sie bieten nicht nur stabile und langfristige Cashflows, sondern die Renditen von Infrastrukturprojekten weisen oft auch eine niedrige oder negative Korrelation zu traditionellen Anlageklassen wie Aktien und Anleihen auf.

Darüber hinaus tragen Infrastrukturinvestitionen auch zur gesellschaftlichen Entwicklung bei. Institutionelle Investoren haben ein wachsendes Bewusstsein für die Bedeutung nachhaltiger Investitionen. Infrastrukturprojekte bieten häufig die Möglichkeit, positive soziale und ökologische Auswirkungen zu erzielen. Von erneuerbaren Energien bis hin zum Ausbau und der Modernisierung von Verkehrssystemen können Infrastrukturinvestitionen dazu beitragen, eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung zu fördern.

In einem diversifizierten Portfolio sollten Infrastrukturinvestitionen daher nicht fehlen.

Ist die Zeit für Absicherungsstrategien gekommen? CIO-Newsletter

Nach dem fulminanten Schlussquartal des Jahres 2023 haben zumindest die Rentenmärkte in den ersten Wochen des neuen Kalenderjahres eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Es lässt sich feststellen, dass die Euphorie auf rasche Zinssenkungen durch die führenden Notenbanken, wie sie rund um den Jahreswechsel vorherrschte, doch etwas übertrieben war. Insbesondere für die U.S.-Wirtschaft zeigt der Realitätscheck anhand aktueller Makrodaten, dass die hohen Leitzinsen die Konjunktur keineswegs so stark belasten wie von etlichen Auguren befürchtet. Dies eröffnet der FED viel Gestaltungsspielraum beim Austarieren ihrer zwei zentralen Steuerungsgrößen Inflation und Wachstum. Anders sieht die Situation in Europa aus, das nicht zuletzt auch aufgrund des Patienten Deutschland unter einer chronischen Wachstumsschwäche leidet.

Emerging Markets

Emerging Markets – auf den Punkt gebracht! Ernst Neff im Gespräch mit Jens Wildermuth

In der globalen Wirtschaft spielen die Emerging Markets eine zunehmend wichtige Rolle. So finden in den Schwellenländern derzeit bedeutende Entwicklungen statt, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringen. Zu diesen zählen steigende Bevölkerungszahlen, ein erhöhtes wirtschaftliches Wachstum, Innovation sowie politische Umbrüche und soziale Veränderungen.

Im folgenden Video gehen Ernst Neff und Jens Wildermuth auf verschiedene Aspekte in den Emerging Markets ein, denn in den einzelnen Ländern zeigt sich ein differenziertes Bild:

Emerging_Markets_Debt

Schwellenländer sind gereift – dpn Roundtable

In der globalen Wirtschaft spielen die Emerging Makets eine zunehmend wichtige Rolle. So finden in den Schwellenländern derzeit bedeutende Entwicklungen statt, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringen. Zu diesen zählen steigende Bevölkerungszahlen, ein erhöhtes wirtschaftliches Wachstum, Innovation sowie politische Umbrüche und soziale Veränderungen.

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Globalisierung – vom Schnellzug zur Bummelbahn

Seit der Corona-Pandemie macht der Begriff der Deglobalisierung die Runde. Abhängigkeiten bei der Versorgung von grundlegenden medizinischen Gütern (Medikamente und Masken) traten zutage, weshalb der Ruf nach einer erhöhten Versorgungssicherheit und Produktion vor Ort laut wurde. Mit dem Kriegsbeginn in der Ukraine traten ebenfalls Abhängigkeiten hinsichtlich der Versorgung mit Energieträgern aus Russland in den Vordergrund. Demzufolge war das Abkoppeln von Russland und eine höhere Diversifizierung bei Lieferanten über Nacht ein großes Thema. Dazu kamen dann die Sanktionen im Geschäft in und mit Russland. Sind wir tatsächlich, auch aufgrund der Verhinderung von Abhängigkeiten bei kritischen Gütern, inmitten einer großen Deglobalisierungswelle?

Oft wird Globalisierung mit dem Warenhandel gleichgesetzt. Doch umfasst der Begriff Globalisierung vielmehr. In den letzten Jahrzehnten haben die intensive Nutzung des Internets und eine intensive internationale Reisetätigkeit die Welt zu einem Dorf gemacht. Die Globalisierung umfasst nicht nur Handel und Dienstleistungen, sondern auch das Finanzwesen sowie soziale und politische Komponenten.

Abgesehen von einigen wenigen Statistiken zum Tourismus und zur Telekommunikation ist die Datenlage außerhalb des Güterhandels recht dünn. Da noch immer der Austausch von Gütern eine der Triebfedern des globalen Wachstums und somit auch der Kapitalmärkte ist, wird der Fokus im Folgenden auf den Güterhandel gerichtet.

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A Star is born –  20-jähriges Jubiläum HI-DividendenPlus-Fonds

Im Januar 2024 feiert der Aktien-Publikumsfonds HI-DividendenPlus-Fonds (ISIN DE0002544483) sein 20-jähriges Jubiläum. Im Rückblick erscheint 2004 fast wie eine andere Welt. Kaum jemand kannte Smartphones, und Elektroautos waren ein Randphänomen. Wichtige politische Ereignisse waren damals die EU-Erweiterung um zehn neue Mitgliedsstaaten, Horst Köhler wurde deutscher Bundespräsident und George W. Bush gewann die US-Wahlen für seine zweite Amtszeit. Auch wirtschaftlich sah die Welt noch anders aus. Der Ölpreis hatte gerade die 30-USD-Marke durchbrochen, und Alan Greenspan lenkte die Geschicke der Fed. Die Nachwirkungen des Platzens der Dot-Com-Blase wurden an der Börse noch verarbeitet.

Gas_Oel_und_Geopolitik

Gas, Öl & Geopolitik – Bleibt Energie auch 2024 ein Risikofaktor?

veröffentlicht im CIO-Newsletter “Märkte & Meinungen“, Stand Dezember 2023

In den vergangenen vier Jahren durchlebten die globalen Energiemärkte eine bemerkenswerte Achterbahnfahrt. Wer hätte beispielsweise erwartet, dass der Preis für ein Barrel US-Rohöl im April 2020 auf einen negativen Wert von -37 USD fallen würde, nur um anschließend eine fast ununterbrochene, zweijährige Rallye in die Nähe von neuen Höchstständen zu beginnen?! Parallel dazu zeigten die europäischen Gaspreise mit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs und der strukturellen Abkopplung von russischen Energielieferungen bis dato ungeahnte Preisschwünge. Fast während des gesamten Jahres 2022 pendelte der niederländische Referenzindex TTF zwischen dem Vier- und Achtfachen seines Vorkrisenniveaus, mit Spitzen, die zeitweilig das Vierzehnfache des Preises von Anfang 2019 erreichten. Auch die heimischen Strompreise wurden davon stark beeinflusst (siehe Abbildung 1).

Vor diesem Hintergrund ist es wenig verwunderlich, dass das Thema Energie auch für 2024 bei vielen Ökonomen als einer der wichtigsten Risikofaktoren gilt. Im Folgenden werden wir analysieren, ob die fundamentale Lage bei Gas und Öl diese Sorgen rechtfertigt. Darüber hinaus diskutieren wir, welche geopolitischen Entwicklungen gegebenenfalls dazu führen könnten, dass Energie erneut zu einer Gefahr für den Konjunktur- und Inflationsausblick wird.

Handelsbilanzielle_Stabilitaet

Handelsbilanzielle Stabilität von institutionellen Portfolios stärken

Bedingt durch den starken Zinsanstieg im Jahr 2022 rückte die Reserven- bzw. Lastensituation der Kapitalanlagen in den Fokus institutioneller Anleger. Sinkende Reserven schränken die Möglichkeit der Steuerung der handelsbilanziellen Ergebnisse entscheidend ein. Darüber reduziert die Lastensituation die Chance erheblich, das bestehende Kapitalanlageportfolio auf eine ökonomisch effizientere Allokation hin auszurichten. Entsprechend stellt sich die Frage, welche Mechanismen implementiert werden können, um den Handlungsspielraum zu erweitern und die handelsbilanzielle Stabilität zu stärken.