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Auswahl löschenStephan Kloock neues Mitglied der Geschäftsführung
Wir freuen uns sehr, Stephan Kloock als neues Mitglied der Geschäftsführung bei Helaba Invest willkommen zu heißen.
Zum 1. April 2026 übernimmt er als Chief Risk Officer (CRO) die Verantwortung für die Bereiche Risk & Reporting sowie Technical Operations. Darüber hinaus werden zentrale Themen wie Compliance sowie Fondsbuchhaltung & Steuern zu seinen Schwerpunkten zählen.
Helaba Invest aktualisiert ihren ESG-Management-Ansatz auch für Bestandsfonds
Nachhaltiges Investieren ist für uns mit dem klaren Anspruch verbunden, Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag zur ökologischen und sozialen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen fortlaufend. Regulatorische Vorgaben, Marktstandards und Entwicklungen an den Finanzmärkten machen es erforderlich, unseren ESG-Management-Ansatz regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Nachhaltigkeit ist für uns deshalb kein starres Konzept, sondern ein fortlaufender Entwicklungsprozess.
Energiepreisschock fordert Kapitalmärkte: Implikationen für Wachstum, Inflation und Portfolios
Nach dem fulminanten Start ins Börsenjahr 2026 und neuen Rekordmarken an den Leitbörsen drängte sich uns kurz die Frage auf: War unser Basisszenario der „Hausmannskost“ zu vorsichtig gewählt? Hätte es angesichts der Rallye doch eher die „Sterneküche“ sein müssen?
Doch spätestens mit der Eskalation im Iran ist die anfängliche Euphorie verflogen. Die geopolitische Lage in der Golfregion dominiert nun das globale Makroumfeld und damit die Erwartungen an Wachstum und Inflation. Vor allem die Blockade der Straße von Hormus lässt die Energiepreise steigen und schürt die Sorge vor Stagflationsrisiken – insbesondere in Europa.
Zwar beeinflusst die Politik das Börsengeschehen oft nur kurzfristig, doch klar ist: Je länger dieser Konflikt schwelt, desto mehr Wachstum geht verloren, während sich die höheren Energiekosten schleichend durch die gesamten Wertschöpfungsketten ziehen. In dieser Ausgabe unseres Newsletters analysieren wir, wie stark diese Effekte in verschiedenen Szenarien ausfallen könnten und zeigen auf, welche Strategien in diesem unsicheren Umfeld den entscheidenden Unterschied für den Portfolioerfolg ausmachen.
Transformation finanzieren: Mit Anleiheninvestments den grünen Wandel vorantreiben
Der grüne Strukturwandel der Wirtschaft ist in vollem Gange – und er ist, gemessen an den bisherigen Erfolgen, bemerkenswert verlaufen. Seit 1990 wurden die Treibhausgasemissionen in der EU um nahezu 37% gesenkt. Dies stellt eine beachtliche Leistung dar, wenn man bedenkt, dass die Wirtschaft in diesem Zeitraum im jährlichen Mittel von 1,7% gewachsen ist. Allerdings ist der Großteil der Senkung auf die Stilllegung und Modernisierung ineffizienter und emissionsintensiver Industrieanlagen sowie Kohlekraftwerke in Osteuropa zurückzuführen. In der Folgezeit konnten durch den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien, Effizienzmaßnahmen und gezielte Klimapolitik weitere Fortschritte erreicht werden – vor allem im Stromsektor. Das vorhandene Potenzial ist jedoch mittlerweile weitgehend ausgeschöpft.
Powells Fed auf dem Prüfstand – Wie Zölle, Inflation und Schulden die US-Notenbank herausfordern
„Schrecklich“, „Zu Spät-Powell“, „eine sehr dumme und dickköpfige Person“ – mit diesen und zum Teil noch harscheren Worten attackiert US-Präsident Donald Trump derzeit Notenbankpräsident Jerome Powell und andere Mitglieder des für die US-Geldpolitik verantwortlichen Federal Open Market Committee (FOMC). Grund für Trumps Unzufriedenheit sind die aus seiner Sicht viel zu hohen Leitzinsen in den USA, die die Wirtschaft unnötig ausbremsen und den US-Steuerzahler jährlich „Billionen“ US-Dollar kosten würden.
Identitätsmissbrauch der Helaba Invest
Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie darüber informieren, dass die Helaba Invest in den vergangenen Tagen Adressat von Identitätsmissbrauch wurde. Privatpersonen haben von unbekannten Dritten gefälschte Schreiben mit einer Zahlungsaufforderung erhalten. Die gefälschten Schreiben sind auf den Namen der Helaba Invest ausgestellt und unterzeichnet worden. Hierbei handelt es sich um Betrugsversuche mit gefälschter Identität.
Seitens der Helaba Invest wurden entsprechende Maßnahmen eingeleitet.
Neue Eigenkapitalregeln und deren Auswirkungen bei Anleihen und Anleihenfonds
Aufgrund des Schwerpunkts des Geschäfts eines Kreditinstituts ist das Kreditrisiko eines der bedeutendsten Risiken. Damit dieses beherrschbar bleibt, hat der Gesetzgeber Vorschriften erlassen, die es in ein angemessenes Verhältnis zum Eigenkapital setzen. So ist der durch Eigenkapital abzudeckende Gesamtforderungsbetrag aller Risikopositionen gemäß der CRR (Capital Requirements Regulation) auf das 12,5-fache des Eigenkapitals begrenzt. Im Kreditrisikostandardansatz (KSA) werden die Risikopositionen aufsichtlich vorgegebenen Forderungsklassen zugeordnet und die zugehörigen Bonitätsgewichte ermittelt. Am 19. Juni 2024 wurde die neue Verordnung über Eigenkapitalanforderungen CRR III und die begleitende Richtlinie CRD VI veröffentlicht. Wesentliche Teile sind bereits ab dem 1. Januar 2025 anzuwenden.
Treffen wir uns auf der BAI Alternative Investor Conference 2026?
Die Anforderungen an moderne Portfolios steigen kontinuierlich. Klassische Anlageklassen allein reichen längst nicht mehr aus, um den Spagat zwischen Rendite, Risiko und langfristiger Stabilität erfolgreich zu meistern. Gerade vor diesem Hintergrund gewinnen Alternative Investments zunehmend an strategischer Bedeutung. Vor diesem Hintergrund findet auch in diesem Jahr wieder BAI Alternative Investor Conference (AIC) vom 27. – 29. 04.2026 im Kap Europa in Frankfurt statt.
Diese Veranstaltung bietet eine herausragende Plattform für den fachlichen Austausch innerhalb der Alternative-Investments-Industrie in Deutschland. Der BAI verfolgt dabei das klare Ziel, nicht nur den Dialog unter Marktteilnehmern zu fördern, sondern auch das Verständnis für Alternative Investments in der breiteren Öffentlichkeit nachhaltig zu stärken.
Melden Sie sich gleich für unseren Vortrag an!
Energiepreisschock fordert Kapitalmärkte: Implikationen für Wachstum, Inflation und Portfolios – Einladung zum Online-Seminar // 21. April 2026
Nach dem fulminanten Start ins Börsenjahr 2026 und neuen Rekordmarken an den Leitbörsen drängte sich uns kurz die Frage auf: War unser Basisszenario der „Hausmannskost“ zu vorsichtig gewählt? Hätte es angesichts der Rallye doch eher die „Sterneküche“ sein müssen?
Doch spätestens mit der Eskalation im Iran ist die anfängliche Euphorie verflogen. Die geopolitische Lage in der Golfregion dominiert nun das globale Makroumfeld und damit die Erwartungen an Wachstum und Inflation. Vor allem die Blockade der Straße von Hormus lässt die Energiepreise steigen und schürt die Sorge vor Stagflationsrisiken – insbesondere in Europa.
Zwar beeinflusst die Politik das Börsengeschehen oft nur kurzfristig, doch klar ist: Je länger dieser Konflikt schwelt, desto mehr Wachstum geht verloren, während sich die höheren Energiekosten schleichend durch die gesamten Wertschöpfungsketten ziehen. In dieser Ausgabe unseres Newsletters analysieren wir, wie stark diese Effekte in verschiedenen Szenarien ausfallen könnten und zeigen auf, welche Strategien in diesem unsicheren Umfeld den entscheidenden Unterschied für den Portfolioerfolg ausmachen.
Konflikt im Nahen Osten hinterlässt Spuren auch bei festverzinslichen Anleihen
Die kriegerische Auseinandersetzung führt zu signifikanten Bewegungen an den internationalen Kapitalmärkten, vielfach wahrgenommen durch die Kurssprünge an den Aktienmärkten. Inzwischen zeigen sich allerdings auch deutliche Spuren am Markt für festverzinsliche Anleihen. So werden diese von einer Vielzahl von Faktoren – meist negativ – beeinflusst. Mit Blick auf den extremen Anstieg der Ölpreise haben sich die Erwartungen hin zu einem starken Inflationsanstieg und damit einhergehend zu baldigen Leitzinserhöhungen entwickelt – statt wie bisher zu einer seitwärts- bis abwärts- gerichteten Tendenz. Da hohe Energiepreise und Inflation voraussichtlich selbst zu Nachfrageabschwächung und geringerem Wachstum führen werden, könnte man grundsätzlich erwarten, dass Zinserhöhungen gar nicht zwingend notwendig sind. Dennoch rechnet die Mehrheit der Kapitalmarktexperten damit. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die Notenbanken unbedingt vermeiden möchten, wie nach der Invasion Russlands und dem einhergehenden Inflationssprung, erneut „behind the curve“ zu sein.
In der Konsequenz sind die Renditen zweijähriger deutscher Staatsanleihen auf Monats- und Jahressicht erheblich stärker gestiegen sind als die von zehnjährigen Staatsanleihen.
Treffen wir uns auf dem Institutional Money Kongress 2026?
Am 24. und 25. März 2026 ist es im Congress Center Messe Frankfurt wieder so weit: Der Institutional Money Kongress wird für zwei Tage zur wichtigsten Informationsplattform für institutionelle Investoren im deutschsprachigen Raum.
Wir freuen uns sehr, Sie in unserer Lounge Nr. 29 zu empfangen.
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Trumps Angriff auf die Fed – Szenarien für Unabhängigkeit, Reaktionsfunktion und Kapitalmärkte
Normalerweise kommuniziert die US-Notenbank über nüchterne Protokolle und präzise austarierte Statements. Doch die Videobotschaft, die der Fed-Vorsitzende Jerome Powell am 11. Januar 2026 veröffentlichte, entsprach nicht ganz dem üblichen Schema: Mit seiner deutlichen Warnung vor einem Angriff auf die geldpolitische Autonomie konterte Powell die Ermittlungen des Justizministeriums, die zwar offiziell Bauarbeiten am Fed-Gebäude untersuchen, in Wahrheit aber die Institution selbst schwächen sollen. Während ehemalige Fed-Vorsitzende und internationale Notenbanker in Solidarität mit Powell zusammenrücken, verschärft der Rechtsstreit um die von Donald Trump forcierte Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa Cook die Unsicherheit weiter.
HI-Basisfonds überschreiten 500 Mio. Euro-Marke
Die erfolgreiche Entwicklung der HI-Basisfonds unterstreicht den wachsenden Bedarf institutioneller Investoren nach passgenauen und kosteneffizienten Marktzugängen. Basisfonds fungieren dabei als indexnahe Umsetzungsvehikel, die einen skalierbaren Zugang zu Marktsegmenten wie globalen Aktienmärkten oder Staatsanleihen ermöglichen. Mit dem Überschreiten der 500 Millionen Euro Marke hat sich die Fondsfamilie als zentraler Baustein der Multi Asset Strategie von Helaba Invest etabliert. Für unsere Kunden entstehen dadurch, auch bei kleineren Anlagevolumina, strukturelle Kostenvorteile bei der Umsetzung individueller Lösungen.
Hinter der Entwicklung der Basisfonds steht die wachsende Nachfrage nach einer zentralen Multi Asset Kompetenz, die institutionellen Kunden Marktzugänge ermöglicht, abhängig von Marktumfeld, Risikobudget und Mandatsstruktur.